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Bei strahlendem Sonnenschein besuchten Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann das Naturund Landschaftsschutzgebiet Elzwiesen. Im EnBW-Regionalzentrum wurden sie in Anwesenheit der Landtagsabgeordneten Alexander Schoch und Gabi Rolland von Vertretern des Regierungspräsidiums Freiburg, der Landratsämter Emmendingen und Ortenaukreis sowie der Belegenheitskommunen Rheinhausen, Rust, Ringsheim, Kenzingen und Herbolzheim empfangen. Für die Kommunen hieß Bürgermeister Dr. Jürgen Louis die Mitglieder der Landesregierung sehr herzlich willkommen. Er betonte, dass mit dem hochrangigen Besuch der beiden Staatssekretäre das Naturschutzgebiet Elzwiesen aus dem Schatten des anderen großen Naturschutzgebietes in der Region, dem Taubergießen, hervortrete. Besonders die Arbeit des Wiesenwässerungsverbandes, an der Spitze Franz Maurer aus Rheinhausen und Martin Weber aus Ringsheim, würdigte Dr. Louis. Zudem dankte er den Bewirtschaftern der landwirtschaftlichen Flächen und den ehrenamtlichen Naturschützern für ihre wertvolle Arbeit. 175 verschiedene Vogelarten sind im Natur- und Landschaftsschutzgebiet Elzwiesen schon gesichtet worden. Vor allem der Große Brachvogel brütet in dem Gebiet, aber auch Kiebitze, Waldwasserläufer und Uferschnepfen. Die Elzwiesen wurden bereits 1990 mit einer Größe von rund 410 Hektar als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Hinzu kommt ein als Puff erzone dienendes Landschaftsschutzgebiet mit rund 330 Hektar. Die Elzwiesen bieten Lebensraum für seltene und gefährdete Tierarten. Insbesondere der Große Brachvogel und andere sogenannte Wiesenbrüter profi tieren von dem Schutzgebiet. In den Elzwiesen kann zudem eine alte Bewirtschaftungsform bewundert werden: Die Wiesenwässerung wurde in einer Zeit vor der Verbreitung des Kunstdüngers genutzt und konnte auch dazu beitragen, Schädlinge auf natürliche Weise zu bekämpfen. Die Wässerung war jedoch arbeitsintensiv und wurde durch die moderne Agrarwirtschaft zurückgedrängt. Heute erfolgt die Wiesenwässerung auf den Elzwiesen mit gut erhaltenen und teils neu sanierten Stellfallen. Über diese wird das Wasser für die Wiesen kontrolliert. Dadurch sind sowohl Feuchtfl ächen, wechselfeuchte Flächen als auch Trockenstandorte in Randlage des Schutzgebietes möglich. Diese unterschiedlichen Flächen sind die Grundlage für eine hohe Biodiversität und unterstreichen die Bedeutung des Schutzgebietes Elzwiesen. „Der Wasserverband Elzwiesenwässerung leistet tolle Arbeit. Er unterhält das alte Wiesenwässerungssystem und führt Wässerungen durch“, führte Staatssekretärin Splett aus. Das naturschutzfachlich wertvolle Gebiet müsse langfristig gesichert werden. Die Staatssekretärin wies darauf hin, dass das Land Baden-Württemberg in den vergangenen 30 Jahren über 130 Hektar Fläche in dem Naturschutzgebiet erworben habe. „Die Elzwiesen gehören zu den schönsten und wertvollsten Naturschätzen unseres Landes“, hob Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann hervor. „Ich bin sehr dankbar, dass Liegenschafts- und Naturschutzverwaltung sowie Ehrenamtliche seit vielen Jahren zusammenarbeiten.“ Die artenreichen Wässerwiesen seien wichtige Kulturdenkmäler und Lebensraum für stark gefährdete Tier- und Pfl anzenarten. „Die Bestände von Wiesenvögeln, wie Brachvogel, Kiebitz und Co. befi nden sich bundesweit im Sturzfl ug. In den Elzwiesen haben sie noch einen herausragenden Rückzugsbereich“, so Baumann. „Auch gefährdete Insekten wie Helm-Azurjungfer, Gebänderte Heidelibelle und der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling fi nden hier gute Lebensbedingungen.“

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Seit mehreren Jahren berichten wir bereits davon, dass mit dem Anschluss der Abwasserbeseitigung in Rheinhausen an die Verbandskläranlage des Abwasserzweckverbandes Breisgauer Bucht in Forchheim auch die Abwassergebühren steigen werden. Befürchtungen gingen zeitweise von einer Verdoppelung der Gebühren aus. Jetzt liegen die Zahlen vor. Wir gehen von Investitionen von rund 3 Millionen Euro in den notwendigen Umbau unserer Kläranlage auf der Bachmatte in Niederhausen und die Verlegung einer Abwasserdruckleitung bis zur Verbandskläranlage in Forchheim aus. Weitere Investitionen in die Sanierung der Kanalisation von 1,2 Millionen Euro sind in den kommenden gut zwei Jahren berücksichtigt. Was bedeutet dies für die Abwassergebühren? Bei der Abwasserbeseitigung handelt es sich um eine so bezeichnete kostenrechnende Einrichtung. Das bedeutet, dass die notwendigen Investitionen zur Ermittlung der Abwassergebühren und -beiträge losgelöst von dem sonstigen Haushalt ermittelt werden. Bildlich gesprochen werden alle Ausgaben für die Abwasserbeseitigung auf einem separaten Bierdeckel geschrieben, die Einnahmen werden abgezogen. Am Ende müssen sich Ausgaben und Einnahmen die Waage halten. Dabei ist es für die Gebühren im Abwasserbereich vollkommen egal, ob in einem anderen Bereich ebenfalls Ausgaben angefallen sind oder Einnahmen erzielt werden konnten. Diese Ausgaben und Einnahmen werden auf einem anderen Bierdeckel geschrieben. Dies bedeutet, dass zum Beispiel die Kosten für den Neubau unserer Grundschule oder die Investitionen in das Feuerwehrgerätehaus, den Bauhof, das Bürgerhaus und das Generationenhaus keinen Einfluss auf die Höhe der Abwassergebühren haben. Die jetzigen Investitionen in die Abwasserbeseitigung sind notwendig, da die wasserrechtliche Erlaubnis für unsere Kläranlage auf der Bachmatte ausgelaufen ist. Eine neue Erlaubnis wird von den Fachbehörden nicht erteilt, da die Kläranlage nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. In einem Strukturgutachten hat die Gemeinde untersuchen lassen, welche der in Betracht kommenden Möglichkeiten, nämlich die Sanierung der bestehenden Kläranlage, der Anschluss an den Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht mit der Verbandskläranlage in Forchheim oder der Anschluss an den Abwasserzweckverband Südlich Ortenau mit der Verbandkläranlage in Kappel-Grafenhausen, die für die Abwassergebühren günstigste Variante ist. Dies ist nach dem Strukturgutachten eindeutig der Anschluss an die Kläranlage in Forchheim. Bis zum 1.1.2020 soll nun der Anschluss hergestellt werden. Nach der Ankündigung der Gemeinde im letzten Amtsblatt des Jahres 2017, dass die Abwassergebühren im Jahr 2018 voraussichtlich steigen werden, hat die Gemeinde das Recht, bis Mitte des Jahres 2018 die Gebühren rückwirkend auf den 1.1.2018 festzusetzen. Dies hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch, dem 27.06.2018 getan. Die erforderliche Abwassersatzung wird hier auf der Hompage öffentlich bekanntgemacht. Diese tritt rückwirkend zum 1.1.2018 in Kraft. Danach erhöhen sich die Abwassergebühren zum 1.1.2018 von bislang 2,00 Euro/cbm Frischwasserbezug auf 2,34 Euro/cbm. Nach der tatsächlichen Herstellung des Anschlusses der Abwasserbeseitigung an die Breisgauer Bucht hat die Gemeinde für das nach Forchheim zu bringende Abwasser eine Reinigungsgebühr von 0,86 Euro/cbm zu zahlen. Im Gegenzug fallen verschiedene Leistungen auf der Kläranlage in Rheinhausen weg. Damit erhöhen sich die Gebühren ab dem 1.1.2020 auf dann 2,93 Euro/cbm. Gleichzeitig sinken die Wassergebühren zum 1.1.2018 von jetzt 1,05 Euro/cbm auf 1,01 Euro/cbm. Die Wasser- und Abwassergebühren wurden kalkuliert von dem Büro Schneider & Zajontz in Heilbronn, das für viele Kommunen in Baden- Württemberg Gebührenkalkulationen durchführt. Die von vielen befürchtete Verdoppelung der Abwassergebühren oder sogar noch höhere Gebührenanstiege werden damit nicht Wirklichkeit. Da Wasser- und Abwassergebühren zusammen zu zahlen sind, kommt es für den Bürger auf die Höhe der Gesamtgebühren an. Diese steigen im ersten Schritt von 3,05 Euro/cbm auf 3,35 Euro/cbm in den Jahren 2018/2019, also um „nur“ 9,8 %, und mit dem tatsächlichen Anschluss an die Breisgauer Bucht im Jahr 2020 auf dann 3,94 Euro/cbm um weitere 17,6 %. Auch nach der Erhöhung der Abwassergebühren rückwirkend zum 1.1.2018 bleibt die Gesamtgebühr aus Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Rheinhausen in den Jahren 2018/2019 im Gemeindeverwaltungsverband Kenzingen-Herbolzheim, also im Vergleich mit Herbolzheim, Kenzingen und Weisweil die günstigste Gebühr. Mit der tatsächlichen Herstellung des Anschlusses an die Verbandskläranlage des Abwasserzweckverbandes Breisgauer Bucht ab 1.1.2020 liegt die Gebühr dann im Bereich der Gesamtgebühr in Kenzingen, Weisweil bleibt auch dann noch teurer. Die Gesamtgebühren sind in der Südlichen Ortenau mit Ausnahme der Stadt Ettenheim zum Teil deutlich günstiger. Zu bedenken gilt, dass die Gebühren in der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung immer nur eine Momentaufnahme darstellen. So ist bekannt, dass die Stadt Herbolzheim aktuell einen neuen Tiefbrunnen sucht und eine Sanierung der Kläranlage ansteht. Auch in der südlichen Ortenau stehen mit dem Neubau bzw. der Erweiterung der Verbandskläranlage – wie wir aus unserem Strukturgutachten wissen – in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen im Millionenbereich an. Dies wird mutmaßlich auch in diesen Kommunen Einfluss auf die zukünftigen Gebühren haben.

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In dieser Woche fand in Weisweil die 9. Sitzung des Regierungspräsidiums Freiburg mit den Gemeinderäten von Rheinhausen, Weisweil, Wyhl und Sasbach zum Polder Wyhl/Weisweil statt. Der Name des Projektes „Rückhalteraum Wyhl/Weisweil“ ist trügerisch und ein Etiket-tenschwindel, denn all das Hochwasser, das unterhalb von Sasbach eingeleitet wird, muss in Höhe des Leopoldskanals bei uns wieder in den Rhein geleitet werden. Dies wird zu steigenden Grundwasserständen führen. Nasse Keller in den angrenzenden, vor allem tiefer liegenden Ortslagen sind damit vorprogammiert. Die Planungen der Ingenieure des Regierungspräsidiums Freiburg sehen nur für Wyhl und Weisweil Grundwasserentnahmebrunnen vor, die vor „betriebsbedingten, schädigenden Grundwasseranstiegen“ schützen sollen, nicht jedoch für Rheinhausen. Denn nach Auf-fassung der Planer werden sich für Rheinhausen durch den Polder keine nachteiligen Veränderungen ergeben. Anders gesagt, für das Regierungspräsidium Freiburg ist die Grundwassersituation in Rheinhausen im Unterschied zu Wyhl und Weisweil durch die ständigen Hochwasser des Rheins und im Leopoldskanal jetzt schon schlecht, diese wird nach Auff assung der Planer durch die Polderung des Was-sers nicht wesentlich schlechter werden. Tatsache ist jedoch, dass mit dem Polder Wasser in die Nähe unserer Ortslagen gebracht wird und meterhoch eingestaut werden soll, und zwar dort, wo bislang bei Hochwasser nur selten einmal Wasser im Auslaufbereich hinkam. Durch den damit verbundenen Anstieg des Grundwassers und durch zusätzliches Druckwasser drohen in den angrenzenden Ortslagen von Rheinhausen nasse Keller. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Polder Wyhl/Weisweil so nitt“ kämpfen die Gemeinden Rheinhausen, Weisweil, Wyhl und Sasbach für eine ökologische Schlutenlösung, die das Wasser weitgehend in den Schluten belässt und die Folgen der geplanten ökologischen Flutungen mit einer regelmäßigen Überfl utung der Fläche verhindert. Das Regierungspräsidium Freiburg lehnt die vorgeschlagene Schlutenlösung wie schon in den anderen Poldern, zuletzt in Breisach/Burkheim, aus Naturschutzgründen!!! strikt ab. Am Donnerstag, dem 11. Oktober 2018, wird das Regierungspräsidium Freiburg in der Rheinwaldhalle in Weisweil die Bevölkerung von Rheinhausen, Weisweil, Wyhl und Sasbach über die Planungen informieren. Noch in diesem Jahr plant das Regierungspräsidium die Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren einzureichen. Lassen Sie uns gemeinsam – Bürgerschaft, Gemeinderat, Fischer, Forst und Jagd – für unsere Interessen kämpfen und unterstützen Sie uns gegen die Planungen des Regierungspräsidiums Freiburg. Die Erfahrungen mit der Tieferlegung der Breschen am Leoopoldskanal zeigen, dass ein einmal gebauter Zustand sich kaum mehr rückgängig machen lässt. Ihr Dr. Jürgen Louis, Bürgermeister

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In unserer elsässischen Partnergemeinde Wittisheim stand in der vergangenen Woche in Anwesenheit von Wittisheims Bürgermeister Christophe Knobloch und Frédéric Pfl iegersdoerff er, Vizepräsident des Feuerwehrverbandes im Unterelsass, Regionalrat der Region Grand Est und Bürgermeister von Marckolsheim die Übergabe des Kommandos über die Feuerwehr Wittisheim von Patrick Angst auf Mickaël Kosak an. Für die Gemeinde Rheinhausen nahmen Bürgermeister Dr. Jürgen Louis und Bürgermeisterstellvertreter Heinz Erhardt an der feierlichen Zeremonie im Elsass teil. Bürgermeister Dr. Louis nutzte die Gelegenheit, im Gespräch mit dem neuen Feuerwehrkommandanten Mickaël Kosak einen Austausch mit den Feuerwehrkameraden in Rheinhausen anzuregen. Derzeit sind neun Kameraden aus Wittisheim in der Feuerwehr aktiv. Am morgigen Samstag bereichert übrigens Wittisheims Gemeinderat Justin Fahrner mit seinem Team das Sommerfest des Musikvereins Niederhausen mit original elsässischen Flammenkuchen. Schönes gibt es auch aus unserer polnischen Partnergemeinde Wisla zu berichten, wie Sie auf dem Foto selbst sehen können. Im Jahr 2005 pfl anzten die Rheinhausener Gäste im Stadtpark von Wisla einen Baum der Freundschaft. Inzwischen ist der Birnbaum kräftig gewachsen und stand in voller Blüte. Ein schönes, verbindendes Zeichen der Freundschaft über die Grenzen hinweg. Auch die Beskidentanne beim Bürgerhaus, ein Gastgeschenk unserer polnischen Freunde aus Wisla, hat ebenfalls in den letzten Monaten einen kräftigen Schub gemacht. Auf dem diesjährigen Beskidenfest in Wisla wird Bürgermeisterstellvertreter Bernd Maurer mit einer kleinen Delegation aus Rheinhausen vertreten sein.

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In der vergangenen Gemeinderatssitzung konnte der Leiter des Polizeipostens Kenzingen, Dieter Reinbold, erfreuliche Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2017 vorstellen. Danach stiegen zwar im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr die Fallzahlen um rund 30 % auf 90 Fälle an. Gleichzeitig erhöhte sich jedoch auch die Aufklärungsquote um rund 20 % auf 68,9 %. Der Anstieg der Kriminalität ging vor allem auf eine Zunahme an Beleidigungsdelikten und von Sachbeschädigungen zurück. Die Diebstahlsdelikte gingen um über 20 % auf 29 Fälle zurück. Ein minimaler Rückgang der Körperverletzungen ist auf 10 Fälle zu verzeichnen, während die Wohnungseinbrüche auf 4 Fälle angestiegen sind. Rückgänge gab es zudem bei den Firmeneinbrüchen und den Fahrradiebstählen auf jeweils einen Fall. Die erfasste Rauschgiftkriminalität blieb mit zwei Fällen gleich. Zur Struktur der Tatverdächtigen führte Reinbold aus, dass insgesamt 51 Tatverdächtige ermittelt werden konnten. 90 % davon waren Erwachsene, der Anteil von Tätern unter 21 Jahren blieb unverändert. Es gab keine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Straftaten. Von den 51 Tatverdächtigen besaßen 30 die deutsche Staatsangehörigkeit, 21 Tatverdächtige waren Ausländer, darunter waren vier Flüchtlinge oder Asylbewerber, was einen Anteil von 7,8 Prozent an allen Tatverdächtigen ausmacht. Insgesamt konnte Dieter Reinbold im 10 Jahres-Vergleich sehr positive Werte vermelden. Ein deutliches Mehr an Sicherheit für die Bevölkerung Rheinhausens und für alle Personen, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen dort aufhalten, so Reinbold.

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In der Gemeinderatssitzung der vergangenen Woche konnte Bürgermeister Dr. Jürgen Louis den südbadischen Handballmeisterinnen D-Ju-gend des TuS Oberhausen die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Rheinhausen zu diesem außerordentlichen sportlichen Erfolg über-bringen. Bereits zum dritten Mal in Folge nahm eine weibliche D-Jugend des TuS Oberhausen an der Südbadischen Meisterschaft teil. Voraus-setzung hierfür ist das erreichen der Meister- oder zumindest Vizemeisterschaft des Bezirkes. Beim dritten Anlauf am 22.04.2018 in Seelbach zeigten die Spielerinnen eine hervorragende Mannschaftsleistung und steigerten sich von Spiel zu Spiel. Die Spielerinnen konnten sich ohne Punktverlust gegen die besten Mannschaften Südbadens, der HSG Konstanz, der SV Al-lensbach, der HSG Freiburg, der SG Kappelwindeck-Steinbach, der HSG Ortenau Süd und dem TuS Schutterwald ins Finale spielen. Dort stand den TuS-Mädels die körperlich weit überlegene und sehr spielstarke Mannschaft des TV Sandweier gegenüber. Durch eine unglaubliche Energieleistung und angefeuert von vielen mitgereisten Fans konnten die Spielerinnen das fast Unmögliche wahrmachen und das Endspiel mit 11:8 für sich entscheiden. Wenn man die Bezirksmeisterschaft und die Südbadische Meisterschaft ohne Verlustpunkt gewinnt, kann man von einem wirklich verdienten Sieg sprechen. Dieser Meistertitel ist nach Mitteilung des TuS Oberhausen neben der Südbadischen Vizemeisterschaft der D-Mädchen 2016 der größte sportliche Erfolg des TuS Oberhausen seit mehr als 20 Jahren! Es spielten für den TuS Oberhausen: Marleen Burger, Letizia Di Late, Evita Ejubov, Tabea Engler, Giulia Fölsch , Edda Henn, Celine Hofstetter, Anne Koch, Hanna Maurer, Milena Muttach, Emily Rube, Clara Spoth, Sarah Unser, Jamilia Zakrent und Alina Zimmermann. Das stolze Trainer- team: Lena Schwörer, Stefan Rieder und Wolfgang Ehrler

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Die Gemeinde Rheinhausen schreibt für den Neubau der Grundschule folgendes aus: Ort: Grundschule Rheinhausen, Im Bürgerzentrum 2, 79365 Rheinhausen Maßnahme: Rohbauarbeiten, Sanitär, Heizung, Lüftung un Elektro Gewerk:                               3.13 Rohbauarbeiten Angebotseröffnung:          Montag, den 11.06.2018 um 14:00 Uhr                                                                                               Bürgerhaus, Raum Wisla, Hauptstraße 95, 79365 Rheinhausen   Gewerk:                              4.10 Sanitär Ausführungszeitraum:      KW08/2019 (18.02.2019) – KW 51/2019 (20.12.2019) Angebotseröffnung:          Montag, den 11.06.2018 um 14:40 Uhr                                                 Bürgerhaus, Raum Wisla, Hauptstraße 95, 79365 Rheinhausen   Gewerk:                              4.20 Heizung Ausführungszeitraum:      KW08/2019 (18.02.2019) – KW 51/2019 (20.12.2019) Angebotseröffnung:          Montag, den 11.06.2018 um 15:00 Uhr                                                 Bürgerhaus, Raum Wisla, Hauptstraße 95, 79365 Rheinhausen   Gewerk:                               4.30 Lüftung Ausführungszeitraum:      KW08/2019 (18.02.2019) – KW 51/2019 (20.12.2019) Angebotseröffnung:          Montag, den 11.06.2018 um 15:20 Uhr                                                 Bürgerhaus, Raum Wisla, Hauptstraße 95, 79365 Rheinhausen Gewerk:                               4.40 Elektro Ausführungszeitraum:      KW40/2018 (01.10.2018) – KW 51/2019 (20.12.2019) Angebotseröffnung:          Montag, den 11.06.2018 um 15:40 Uhr                                                                                              Bürgerhaus, Raum Wisla, Hauptstraße 95, 79365 Rheinhausen Bei weiteren Fragen zur Ausschreibung wenden Sie sich an HESS-VOLK  Architekten PartGmbB,  Niederwaldstraße 15,  79336 Herbolzheim, Tel. 07643/930065, s.rieger@hess-volk.de oder rechnungsamt@rheinhausen.de, Tel. 07643/9107-15. Der Bieter hat beim Bauherrn seine Kontaktdaten (Firma, Adresse, Bearbeiter, Telefon, E-Mail Adresse) zu hinterlegen um über Ergänzungen, Änderungen und Rückfragen informiert werden zu können. Eine Nichtberücksichtigung von Ergänzungen, Änderungen und Rückfragen kann zum Auschluss des Angebots führen. Kontakt für die Hinterlegung der Kontaktdaten des Bieters: Gemeinde Rheinhausen Hauptstraße 95 79365 Rheinhausen Tel. 07643/9107-15 E-Mail: rechnungsamt@rheinhausen.de

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Sehr verehrte Einwohnerinnen und Einwohner, ich darf mich bei Ihnen für Ihre große Unterstützung der Gemeinde bedanken. Die nachfolgenden Beispiele zeigen den vielfältige ehrenamtlichen Einsatz unserer Einwohner. Sie tragen damit nicht nur zu einer Verschönerung unseres Ortes bei, auch so mancher Wunsch in der Betreuung unserer Kinder und älteren Menschen kann durch ehrenamtlichen Beiträge erfüllt werden. Herzlichen Dank dafür. Ihnen allen und Ihren Familien wünsche ich schöne Pfingsttage. Herzlichst, Dr. Jürgen Louis Bürgermeister _______________________________ Gleich mehrere Fototermine zum Abschluss von Projekten standen in dieser Woche an. Der Bürgerverein Rheinhausen hat der Leiterin der Pfl ege im Generationenhaus St. Josef, Monique Mathea, einen Abschiedsaltar übergeben. Dies war ein Wunsch des Pfl egeheims, damit die Bewohner in Würde von einem Verstorbenen Abschied nehmen können. Das Altarbild zeigt den „Behütenden Engel“ von Marc Chagall, Kruzifi x und Kerze kommen aus dem Kloster Maria Laach. Ebenfalls vom Bürgerverein wurde ein Defibrillator für die Kinder der Kindertagesstätte St. Josef und die Bewohner der Pflege im Generationenhaus angeschafft. Der Defibrillator befindet sich im Eingangsbereich des Generationenhauses, damit alle Nutzer des Generationenhauses im Notfall davon profitieren. Ein weiterer Wunsch sowohl der Kindertagesstätte als auch der Pflege war es, für die verschiedenen Altersgruppen Hochbeete im Garten zu haben. Peter und Kaspar Zängle nahmen sich gemeinsam mit Gerold Kunz, der auch Heimsprecher ist, dieser Aufgabe an und haben mit viel Engagement und Arbeitseinsatz 6 Hochbeete aus Douglasienholz gefertigt. In einer gemeinsamen Aktion mit Eltern der Kita wurden mit Schaufel und Hacke die Standplätze der Hochbeete bearbeitet und Bodengitter und Folie befestigt. Durch tatkräftige Unterstützung der Gemeindemitarbeiter Ilfan Babacic und Thomas Burger konnten die Beete fertiggestellt werden und unsere Kinder durften mit großem Eifer beim Befüllen der Hochbeete helfen. Pünktlich zur Pflanzsaison konnten die Kinder des Kindergartens und der Krippe ihre neuen Hochbeete bepflanzen. Auch hier hatten wir tatkräftige Unterstützung durch eine Mutter des Kindergartens. Judith Lösslin brachte eine Pflanzenspende der Gärtnerei Keller mit in die Kita, um diese zusammen mit den Kindern einzupflanzen. Verschiedene Gemüsesorten wie Tomaten, Gurken, Zucchini und auch Blumen fanden ihren Platz in den Hochbeeten. So wurde für die Kita St. Josef ein lang gehegter Wunsch Wirklichkeit. Das Erlebnis Natur können Kinder und Senioren nun täglich neu riechen, schmecken und fühlen. Zugleich wird den Kindern auf diese Weise die Bedeutung der Pflege und Verantwortung für ihre Pflanzen vermittelt. Nun können es alle kaum erwarten, die ersten Tomaten und Gurken zu ernten. Hildegard Himpel-Köninger, Leiterin der Kita St. Josef, dankte allen tatkräftigen Helfern und Unterstützern für diese wertvolle Bereicherung des Gartens. Schließlich wurden auf dem Rathausplatz Niederhausen die Bänke erneuert. Gerold Kunz hat zusammen mit Josef Gutenkunst und Werner Jäger die Bänke abgeschliffen und neu gestrichen. Die Bänke erstrahlen nun wieder in dem Glanz, wie sie 2009 angeschafft wurden. Einwohner, Boulespieler und Touristen werden die schönen Bänke auf dem von der Architektenkammer ausgezeichneten Rathausplatz zu schätzen wissen. Bürgermeister Dr. Jürgen Louis dankte allen Beteiligten für das großartige ehrenamtliche Engagement. Einer Gemeinde könne nichts besseres passieren als Bürger, die sich für ihre Gemeinde einsetzen.

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Die Vereinsgemeinschaft hatte über das Amtsblatt alle Rheinhausener Vereine zu einem off enen Austausch über die Zukunft der Rhein.feier eingeladen. Zahlreiche Vereinsvorstände und -vertreter sind der Einladung gefolgt, so dass Bürgermeister Dr. Jürgen Louis in der vorletzten Woche rund 30 Personen im Schulungsraum der Feuerwehr begrüßen konnte. Um ins Gespräch zu kommen hatten Clemens Pfl ieger und Philipp Mutz vom Akkordeonclub Rheinhausen verschiedene Ver-besserungsmöglichkeiten in einem Eckpunktepapier zusammengestellt. Sehr schnell konnten sich die Vereinsvertreter auf ver-schiedene Punkte einigen, an denen auch weiterhin festgehalten werden soll: Die Rhein.feier soll auch weiterhin am 2. Wochenende im September über drei Tage (Freitag, Samstag, Sonntag) stattfi nden. Die Standorte der bereits bislang teilnehmenden Vereine sollen erhalten bleiben. Das ausschließliche Nutzen von Holzbuden ist gewünscht, um das Fest gemütlicher zu gestalten. Die Rhein.feier allgemein wie auch der Weg zwischen dem Bauhof und dem Wittisheimer Platz sollen freundlich und einladend dekoriert werden. Ein wichtiges Anliegen der Vereine ist es, die Feier für Besucher wieder interessanter, einladender und größer zu gestalten. Dabei soll die ursprüngliche Atmosphäre der Rhein.feier erhalten bleiben. Das Fest soll sich auf den Wittisheimer Platz vor dem Bürgerhaus erweitern, damit Vereine mit kleineren Buden die Möglichkeit haben, auch dort Essen und Getränke anbieten zu können. Es wurde beschlossen, dass diese Vereine sich nur mit 30 Prozent an der Umlage beteiligen müssen, so dass ein fi nan-ziell überschaubares Risiko besteht. Auch über die Möglichkeit eines gemeinsamen Auftritts von mehreren kleineren Vereinen wurde gesprochen. Die Gemeinde wird bis zur nächsten Rhein.feier den Stromanschluss auf dem Wittisheimer Platz erstarken. Weitere angesprochene Themen wie zum Beispiel die musikalische Unterhaltung des Festbesucher werden bis zum nächsten Treff en zusammengetragen und bei dieser besprochen. Die Vertreter aller örtlichen Vereine sind herzlich eingeladen zum nächsten off enen Austausch am Montag den 11. Juni 2018 um 19 Uhr im Schulungsraum der Feuerwehr im Feuerwehrgerätehaus.

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Nach sechs Monaten Eingewöhnungszeit fragte der neugewählte AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Seitz im Bürgermeisteramt Rheinhausen nach einem Termin für einen Antrittsbesuch bei Bürgermeister Dr. Jürgen Louis nach. Dieser wurde zunächst für die kommende Woche Montag vereinbart und nun von Bürgermeister Dr. Louis in einem Schreiben an den AfD-Abgeordneten abgesagt. Grund für die Absage ist eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion zu Schwerbehinderten in Deutschland. Darin stellt die AfD bewusst eine Verbindung zwischen Behinderung und Inzucht einerseits und Migration andererseits her. Dies sei menschenverachtend, so Bürgermeister Dr. Louis. Die Haltung der AfD zu behinderten Menschen, wie sie in der Kleinen Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion zum Ausdruck kommt, erinnere an die Zeit des Nationalsozialismus. Man könne ohne Zweifel unterschiedlicher Ansicht zu verschiedenen Politikfeldern sein. Dies gelte selbstverständlich auch für die Flüchtlingspolitik der letzten Jahre, dem Kernthema der AfD. Die Gemeinde Rheinhausen habe stets über parteipolitische Grenzen hinweg den Austausch mit allen Parteien und Gruppierungen geführt. Eine politische Diskussion und ein offener Austausch finde jedoch dort seine Grenze, wo der Respekt vor dem menschlichen Leben und das Lebensrecht eines jeden einzelnen Menschen in Frage gestellt werden, so wie es die AfD-Bundestagsfraktion in ihrer Kleinen Anfrage tue, so Bürgermeister Dr. Louis. Dies widerspreche auch der Haltung des Gemeinderates Rheinhausen, wie sie in den Projekten des Generationenhauses St. Josef, des Betreuten Wohnens und des integrativen Kaffeehauses Café de la Vida für ein generationsübergreifendes und inklusives Miteinander von Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und unabhängig davon, ob Menschen körperliche oder geistige Einschränkungen haben, zum Ausdruck komme. Solange sich der AfD-Bundestagsabgeordnete Seitz nicht von der menschen- und lebensverachtenden Haltung seiner Fraktion distanziere, sei eine Grundlage für ein Gespräch nicht gegeben, so Bürgermeister Dr. Louis in seinem Schreiben an den Abgeordneten, das Sie im Original auf der Homepage der Gemeinde Rheinhausen lesen können. Am vergangenen Wochenende haben sich ebenfalls 18 große Sozialverbände der Bundesrepublik Deutschland gegen die Menschen- und Lebensfeindlichkeit der AfD gestellt. Zu den Unterzeichnern des Appells gehören u.a. die Caritas, mit der die Gemeinde Rheinhausen als Mehrheitsgesellschafterin im integrativen Kaffeehaus Café de la Vida zusammenarbeitet, der Sozialverband VdK Deutschland, die Bundesvereinigung Lebenshilfe und der Paritätische Gesamtverband (siehe unten). Zuvor hatten auch der Deutsche Ethikrat und Kardinal Reinhard Marx für die katholische Kirche sowie Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm für die evangelische Kirche die Haltung der AfD als unerträglich kritisiert. Mehr Informationen zum Thema: – Kleine Anfrage der Abgeordneten Nicole Höchst, Franziska Gminder, Jürgen Pohl, Verena Hartmann und der Fraktion der AfD zu Schwerbehinderten in Deutschland vom 22.03.2018, Deutscher Bundestag Drucksache 19/1444 19;  zum Nachlesen im Internet: https://bit.ly/2HQfXUU – Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage Drucksache 19/1444 zu Schwerbehinderten in Deutschland vom 10.04.2018, Deutscher Bundestag Drucksache 19/1623 zum Nachlesen im Internet: https://bit.ly/2HUua3u Stellungnahme von 18 Sozialverbänden der Bundesrepublik Deutschland: „Es geht uns alle an: Wachsam sein für Menschlichkeit Wir sind entsetzt über die Anfrage der AfD im Deutschen Bundestag zur Schwerbehinderung in Deutschland. Die Fraktion der AfD erkundigt sich vordergründig nach der Zahl behinderter Menschen in Deutschland, suggeriert dabei jedoch in bösartiger Weise einen abwegigen Zusammenhang von Inzucht, behinderten Kindern und Migrantinnen und Migranten. Es vermittelt sich darüber hinaus die Grundhaltung, Behinderung sei ein zu vermeidendes Übel. Die Anfrage der AfD-Fraktion erinnert damit an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, in denen Menschen mit Behinderung das Lebensrecht aberkannt wurde und sie zu Hunderttausenden Opfer des Nationalsozialismus wurden. Wir rufen die Bevölkerung auf, wachsam zu sein und sich entschlossen gegen diese unerträgliche Menschen- und Lebensfeindlichkeit zu stellen. Wir sagen „Nein“ zu jeder Abwertung von Menschen mit Behinderung und zu jeglicher Form des Rassismus. Ideologien der Ungleichwertigkeit menschlichen Lebens haben keinen Platz in diesem Land. Unterzeichnende Organisationen: Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland; BAG Selbsthilfe; Bundesverband evangelische Behindertenhilfe; Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter; Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen; Bundesvereinigung Lebenshilfe; Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie; Dachverband Gemeindepsychiatrie; Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG); Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband; Deutsche AIDS-Hilfe; Deutscher Kinderschutzbund; Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie; Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland; Der Paritätische Gesamtverband; Sozialverband Deutschland SoVD; Sozialverband VdK Deutschland; Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland“ zum Nachlesen im Internet: https://bit.ly/2JgnQCx

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Im Kreistag wurde ein neues Gutachten zur zukünftigen Struktur der Ortenauer Kliniken vorgestellt. Sollten die vorliegenden Vorschläge beschlossen werden, hätte das eine deutliche Verschlechterung der Gesundheitsversorgung in der Südlichen Ortenau und im Nördlichen Breisgau zur Folge. Zusätzliche Betten und Leistungen sollen zentral an einem neu zu bauenden Standort in Offenburg konzentriert werden. Lahr soll nach Gutachachtersicht zum Schwerpunktversorger zurückgestuft werden. Neben den Krankenhäusern Kehl und Oberkirch soll auch das Ettenheimer Krankenhaus ab 2030 geschlossen werden. Die Zeit bis dahin soll verwendet werden für Planungen, Konzeptionen und Bau der neuen Häuser.    Krankenhäuser haben für niedergelassene Ärzte und weitere im Gesundheitswesen Tätige eine hohe Anziehungskraft. Neben dem Verlust der Klinik würden mittelfristig weitere Gesundheitsangebote für die Menschen dieser Raumschaft verschwinden, wie Beispiele in Orten, die Krankenhäuser zentralisiert haben, zeigen. Das Ettenheimer Krankenhaus ist sehr effizient aufgestellt und leistet mit der Inneren Abteilung und der Viszeral- und orthopädischen Chirurgie wertvolle wohnortnahe Gesundheitsversorgung und mit der Schmerztherapie und der Fußchirurgie Schwerpunktaufgaben für das ganze Ortenau Klinikum. Die Ettenheimer Klinik bietet als Teil des Klinikums Lahr-Ettenheim exzellente medizinische Leistungen und für die Menschen in der Raumschaft die sehr wichtige Grundversorgung.    Zusammen mit der Klinikinitiative LEBEN, die sich dieser Tage gegründet hat, wollen die Kommunen des Raums und der Entscheidungsträger alles dafür tun, damit das Krankenhaus in Ettenheim für die Menschen in der Region erhalten bleibt.    Unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift!   Wir würden uns freuen, wenn Sie auch im Familienkreis, bei Freunden und Bekannten für die Unterzeichnung werben .    Unterschriftenlisten liegen im Bürgerhaus Rheinhausen, Bürgerbüro, bis zum 11. Mai 2018 aus.    Am 15. Mai sollen die Gutachtensergebnisse im Krankenhausausschuss des Ortenaukreises beraten und bewertet werden. Wir wollen dazu ein kraftvolles Signal senden, dass die Bevölkerung hinter diesem Krankenhaus steht.    Weitere Informationen zur Initiative unter www.klinikinitiative-leben.de.

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Seit September 2007 fi ndet unser Bürgerfest Rhein.feier im Bürgerzentrum zwischen Feuerwehrgerätehaus, Bauhof, Musikzentrum und Bürgerhaus statt. Der Standort hat sich bewährt, hier können die Vereine – im Unterschied zu den vorherigen Standorten auf dem Rathausplatz in Niederhausen und in der Kirchstraße – frühzeitig am Wochenende vor dem Fest aufbauen und anschließend in Ruhe abbauen, ohne dass Anwohner in der Nutzung ihrer Anwesen beeinträchtigt werden. Wie bei vielen Gassenfesten ist auch in Rheinhausen in den letzten Jahren ein Wandel feststellbar. Das Angebot an Freizeitgestaltung wird immer größer und vielfältiger, so dass ein Fest schon etwas Besonderes bieten muss, um attraktiv für Besucher zu bleiben. Gleichzeitig sind für die veranstaltenden Vereine so manche Kosten in den letzten Jahren kräftig gestiegen, wie beispielsweise für Werbung oder Live-Musik. Manches Fest in der Region hat darauf reagiert und fi ndet entweder gar nicht mehr statt oder ist in einen mehrjährlichen Rhythmus übergegangen. In Rheinhausen sind verschiedene Vereine auf die Einnahmen aus dem dreitägigen Bürgerfest zur Finanzierung ihrer Vereinsarbeit angewiesen. Seitens der Gemeinde ist es der Wunsch, dass die Rhein.feier auch in Zukunft als zentrale Festveranstaltung den Zuspruch unserer Einwohner und von Gästen aus der Region fi ndet. Daher wollen wir mit den Vereinsvertretern über die Zukunft der Rhein.feier nachdenken. Was hat sich bewährt, was kann, was soll oder muss verändert werden, damit Besucher weiterhin den Weg auf das Fest fi nden. Zu einem off enen Austausch laden wir die Vertreter unserer örtlichen Vereine ein. Angesprochen sind alle örtlichen Vereine, egal ob sie bei der letzten Rhein.feier dabei waren oder eine Teilnahme schon länger her ist oder wir über eine erstmalige Teilnahme sprechen. Vielleicht können auch ganz neue Kooperationen zwischen Vereinen für einen gemeinsamen Auftritt entstehen. Daher fühlen Sie sich bitte alle angesprochen, Ihre Ideen, Wünsche, Anregungen einzubringen. Es wäre schön, wenn jeder Verein mit zwei Verantwortlichen vertreten wäre. Wir freuen uns auf Ihr Kommen in der kommenden Woche am Donnerstag, 26. April 2018 um 19 Uhr im Schulungsraum der Feuerwehr im Feuerwehrgerätehaus.

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Mit der Neuaufl age der Biennale Rheinhausen und dem Handwerkermarkt unseres Gewerbevereins HHG fi nden am ersten Maisonntag gleich zwei Besuchermagnete in Rheinhausen statt. Das Thema der diesjährigen Biennale der Künstlervereinigung P.A.I.R. (PRO ARTE IMAGINIS) lautet „Poesie und Wirklichkeit“. Die Einführung in die Ausstellung übernimmt am Sonntagmorgen im Rahmen der Vernissage der Kunstpädagoge und Kunsthistoriker Günther Diehl aus Bietigheim/Baden. Passend zum gleichzeitig stattfindenden Handwerkermarkt verstehen sich die Mitglieder der Künstlervereinigung P.A.I.R. als Handwerker, ganz im Sinne des Wortes von Walter Gropius anlässlich der Eröff nung des Bauhauses in Weimar 1919: „Kunst ist Handwerk im ursprünglichen Sinn.“ Das Manifest der Unzeitgemässen Reinhard Dassler, Helmut Goetll, Klaus Langkafel und Ulrich J. Sekinger, von dem die Tulla-Büste im Bürgerhaus stammt, aus dem Jahr 1984 hat für die Künstlervereinigung P.A.I.R. immer noch Gültigkeit. Damals schrieben sie: „Wir bekennen uns als die Unzeitgemässen, die ‚Grösse‘ unseres Jahrhunderts wird uns zu groß für die Provinz Erde. Wir koppeln uns aus der Perfektion des schneller, besser, schöner aus. Der Mensch ist uns unersetzlich. Wir hängen an seinem Bildnis und seinem Tun. Wir malen unzeitgemäss. Handwerk im ursprünglichen Sinn ist unsere Kunst. Die alten Meister verpfl ichten uns. Natur als Landschaft, Besinnung als Stilleben, der Mensch im Bildnis sind aktuell. Die Darstellung spiegelt Wunder und Wunden des Wirklichen. Wir sagen Unzeitgemäss, was Unzeitgemässes zu sagen ist. Wir bekennen uns als die Unzeitgemässen.“ Eine gesonderte öff entliche Einladung werden wir im Amtsblatt noch veröff entlichen.

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Vor der Entscheidung im Gemeinderat stand am Samstag zuvor eine Waldbegehung unter der fachkundigen Führung des Leitenden Forstdirektors Jürgen Schmidt und unseres Forstrevierleiters Alex Schulz, an der Bürgermeister Dr. Jürgen Louis und die Gemeinderäte mit Fahrrädern teilnahmen. Erste Station war ein Waldstück jenseits des Leopoldskanals, an dem Schmidt die Eichenauff orstung zeigen konnte, die von der Deutschen Bahn in Rheinhausen als Ausgleichsfl äche für das künftige 3./4. Gleis finanziert wird. Die bisher gepfl anzten Eichenbäume entwickeln sich gut, so Schmidt. Die geplante Auff orstungsfl äche mit Eichenbäumen beträgt im gesamten Gemeindewald Rheinhausen 15,5 ha. Dies sind ca. 3% der Gesamtfläche des 500 ha großen Gemeindewaldes. 5,8 ha wurden bis zu dem jetzigen Zeitpunkt im Gemeindegebiet bereits aufgeforstet, 7,7 ha stehen noch an. Forstrevierleiter Schulz erläuterte den aktuellen Stand des Eschentriebsterbens. Die Esche wird aufgrund einer asiatischen Pilzkrankheit in den kommenden 10 bis 15 Jahren aus dem Gemeindewald verschwinden. Der Eschenbestand macht in Rheinhausen ca. ein Viertel des Gemeindewaldes aus. Als Alternative zur Esche gelten derzeit die Baumarten Schwarzpappel und Eiche. Ebenso zu einem Viertel besteht der Gemeindewald aus der Baumart Berghorn. Diese ist allerdings wie einige andere vorhandene Baumarten nicht für Hochwasser geeignet und wird nach und nach absterben. Nach weiteren Besichtigungspunkten erläuterten Schmidt und Schulz dem Gemeinderat die konkreten Ziele für den Gemeindewald Rheinhausen: Die Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes soll weiterhin erhalten bleiben. Ebenso ist es wichtig, gesunde Bestände zu erhalten und bestehende junge Lotharnachfolgebestände zu pfl egen. Die Brennholzversorgung der Bevölkerung soll gesichert werden, zudem müssen die 30 ha absterbenden Eschenbestände durch überfl utungstolerante, aus heutiger Sicht zukunftssichere Bestockungen mit deutlichem Eichenanteil mittelfristig umgebaut werden. Es soll auch weiterhin angestrebt werden, dass der Waldhaushalt der Gemeinde mittelfristig ausgeglichen ist. In seiner letzten Gemeinderatssitzung hat der Gemeinderat die entsprechenden Eigentümerziele für den Gemeindewald Rheinhausen für die Jahre 2019 bis 2028 beschlossen.

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das Baugebiet Spöttfeld hat in der vergangenen Woche eine weitere Hürde genommen. Der Gemeinderat hat anhand der Vorschläge des Freiburger Planungsbüros fsp.stadtplanung die Off enlage des Bebauungsplans beschlossen. Nach dem aktuellen Planungsstand umfasst das Baugebiet 65.510 qm. Entstehen werden 58 Einzelhäuser, 32 Doppelhaushälften und 17 Mehrfamilienhäuser. Im Idealfall kann Ende Mai/Anfang Juni der Feststellungsbeschluss durch den Gemeinderat getroff en werden. Nach Veröff entlichung im Amtsblatt würde der Bebauungsplan dann rechtlich wirksam werden können. Im Sommer werden durch den Erschließungsträger die letzten Grundstücke aufgekauft werden, so dass die Erschließungsmaßnahme mit der Errichtung von Straßen und Wegen, der Verlegung der Kanalisation, der Wasserversorgung, Telefonkabel, voraussichtlich auch Erdgas, dem Anlegen von Versickerungsmulden nach der Sommerpause beginnen kann. Erste Vorboten des Frühlings durften wir am vergangenen Wochenende bereits erfahren. Ich darf mich bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern bedanken, die sich immer wieder bei der Gestaltung und Pfl ege von öff entlichen Anlagen einbringen. Namentlich darf ich stellvertretend für viele Ehrenamtliche Franz Schmieder, der vor wenigen Tagen seinen 85. Geburtstag feiern konnte, für die österliche Gestaltung des Kreisverkehrs beim Bürgerhaus und Familie Bernhard Sehlinger für die Anlage des Ortseingangs Oberhausen nennen. Ich wünsche Ihnen erholsame Ostertage im Kreise Ihrer Familie. Mit herzlichen Grüßen Dr. Jürgen Louis Bürgermeister

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Die Projektierung des Therapiezentrums steht. Wichtigster Baustein des Therapiezentrums ist für Bürgermeister Dr. Jürgen Louis, dass mit Dr. Thomas Tröger-Chojnacki ein Hausarzt in Nachfolge unseres bisherigen Hausarztes Johann-Georg Willaredt-Stoll gefunden werden konnte. Dies sei wie ein 6er im Lotto, wenn eine ländliche Gemeinde heutzutage einen Allgemeinmediziner für eine Hausarztpraxis gewinnen könne, so Dr. Louis. Die Gemeinde Rheinhausen habe in den vergangenen Jahren sehr viele Anstrengungen unternommen, einen Hausarzt zu finden. Die jetzt gefundene Lösung lag ganz nah.   Dr. Tröger-Chojnacki wohnt bereits seit mehreren Jahren in Rheinhausen und wird in den kommenden Monaten in die Praxis von Herrn Willaredt-Stoll in der Kirchstraße einsteigen. Mit Fertigstellung des Therapiezentrums in der zweiten Jahreshälfte 2019 soll dann der Umzug in das Bürgerzentrum erfolgen. Hier finde er ideale Voraussetzungen vor, so Dr. Tröger-Chojnacki in einem Pressegespräch in dieser Woche. Vor allem ergänze eine Hausarztpraxis die bereits bestehenden Angebote im Bürgerzentrum. Er sei froh, dass Bürgermeister Dr. Louis ihn in den letzten Wochen mehrfach auf das Thema der Übernahme der bestehenden Hausarztpraxis angesprochen habe. Die Gemeinde Rheinhausen werde mit dem neuen Baugebiet im Spöttfeld weiter wachsen, so dass der Bedarf nach einem Hausarzt auch weiter steigen werde. Im neuen Therapiezentrum können nun barrierefreie Räumlichkeiten entstehen, die er von Anfang an mitgestalten könne, so Dr. Tröger-Chojnacki.   Dort wo ein Hausarzt ist, sollte eine Apotheke nicht weit sein. Für die Inhaberin der Tulla-Apotheke Andrea Frieß, die eigentlich keine Pläne hatte, noch einmal an anderer Stelle neu zu beginnen, ist die Perspektive dorthin zu gehen, wo nicht nur der Hausarzt der Gemeinde zukünftig ist, sondern sich auch die Menschen treffen und einkaufen, das ausschlaggebende Argument. Das Therapiezentrum mit den umliegenden Einrichtungen Bürgerhaus, Generationenhaus, Betreutes Wohnen, Grundschule und Vollsortimenter, bündelt die kommunale Infrastruktur der Gemeinde Rheinhausen. Daher ist dies der richtige Platz auch für ihre Apotheke, zeigt sich Apothekerin Andrea Frieß überzeugt.   Hinzukommen wird eine Tagespflege, die wie bereits die stationäre Pflege im Generationenhaus St. Josef und dem Betreuten Wohnen vom Saarländischen Schwesternverband geführt wird. Die Verwaltung des Ambulanten Pflegedienstes des Saarländischen Schwesternverbandes wird vom Betreuten Wohnen ebenfalls in das Therapiezentrum umsiedeln, teilte Dietmar Krause als Vertreter des Saarländischen Schwesternverbandes aus Nonnenweier mit.   Die größte Fläche im Therapiezentrum übernimmt mit rund 600 qm die Physiotherapiepraxis Marianeum. Ulrike Grottendorfer betreibt mit ihrer Mitgesellschafterin Nadja Hann bereits seit einigen Jahren eine große Physiotherapiepraxis in Schwanau-Ottenheim. In Rheinhausen finde sie perfekte Bedingungen vor, da nicht nur eine Apotheke, sondern auch ein Hausarzt Bestandteil des Gesamtkonzeptes ist. Für sie sei es wichtig, dass sie hier generationsübergreifend arbeiten könne. Auch dies sei im Bürgerzentrum mit den bereits bestehenden Einrichtungen ideal gelöst, so Ulrike Grottendorfer.   Wie kann sich die Gemeinde Rheinhausen nun dieses neue Gebäude mit Baukosten von rund 5 Millionen EUR auch noch leisten, werden sich einige besorgte Bürger nun vielleicht fragen. Ganz einfach, indem die Gemeinde Rheinhausen gut vorausgeplant hat und mit der Wislaer Straße und dem Tannenberger Weg bereits in den vergangenen Jahren die Erschließung des Therapiezentrums, das vor das Betreute Wohnen kommt, geschaffen hat. Bauen wird nicht die Gemeinde, sondern die Kappis Kopf Gruppe, die in Rheinhausen bereits den REWE-Markt und das Betreute Wohnen im Eigenbestand hält und das Generationenhaus St. Josef gebaut hat. Das Grundstück hierzu hat die Kappis Kopf Gruppe bereits vor Jahren von der Gemeinde Rheinhausen erworben.   Bürgermeister Dr. Jürgen Louis dankte der Kappis Kopf Gruppe und den Mietern des Therapiezentrums für ihr Engagement und die Entscheidung für Rheinhausen. Dies ist ein großer und wichtiger Schritt zur Sicherung der Lebensqualität unserer Bürger, so Bürgermeister Dr. Louis weiter. Das Gesamtkonzept mit Hausarzt, Apotheke, Tagespflege und Physiotherapie sei stimmig. Neben dem Generationenhaus St. Josef und der neuen Grundschule sichere das Therapiezentrum die kommunale Daseinsvorsorge in der Gemeinde Rheinhausen, betonte Dr. Louis. Ein guter Tag für die Zukunft der Gemeinde Rheinhausen.  

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