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Die Unterschriftenlisten der Bürgerinitiative Polder Wyhl/Weisweil so nitt!! e.V. liegen vor. Sie wenden sich gegen die unsinnigen künstlichen Flutungen im geplanten Polder Wyhl/Weisweil, die nichts mit dem Hochwasserschutz für die Unterlieger am Rhein zu tun haben und für die hier lebenden Menschen eine Gefährdung darstellen. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative fordern die Gemeinden Sasbach, Wyhl, Weisweil und Rheinhausen, dass anstelle der Flutungen das Wasser in Zeiten, in denen es kein echtes Hochwasser gibt, in den bestehenden Schluten bleibt. Im Rathaus Weisweil unterschrieben die Bürgermeister Ferdinand Burger (Wyhl), Michael Baumann (Weisweil) und Dr. Jürgen Louis (Rheinhausen) als Erste den Aufruf der Bürgerinitiative. Bürgermeister Jürgen Scheiding war terminlich verhindert und unterzeichnete den Aufruf in Sasbach. Auch Sie haben die Möglichkeit, Ihre Stimme gegen die unsinnigen Flutungen zu erheben, damit die Planungen für die regelmäßige künstliche Flutung des Polders in letzter Minute noch verhindert werden können. Dafür braucht es ein starkes Zeichen der hier lebenden Menschen. Die Unterschriftenliste fi nden Sie in diesem Amtsblatt auf den Seiten 3 und 4. Ausgefüllte Unterschriftenlisten können Sie bei der Bürgerinitiative Polder Wyhl/Weisweil so nitt!!, Fischerweg 12 in Weisweil oder in den Gemeindeverwaltungen Sasbach, Wyhl, Weisweil oder Rheinhausen abgeben. Unterstützen Sie uns! Einmal geplant und genehmigt, wird es die ökologischen Flutungen noch in 100 Jahren und länger geben. Wir fordern einen menschenwürdigen Ausbau des Rückhalteraums Wyhl/Weisweil. Daher Nein zu ökologischen Flutungen, Ja zu einer Schlutenlösung.

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Sehr verehrte Einwohnerinnen und Einwohner in Sasbach, Wyhl, Weisweil und Rheinhausen, es ist soweit: Der seit rund 30 Jahren in Planung befindliche Polder Wyhl/Weisweil geht in den kommenden Wochen in das Planfeststellungsverfahren. Das Regierungspräsidium Freiburg als verantwortlicher Vorhabensträger möchte noch in diesem Jahr die Antragsunterlagen beim Landratsamt Emmendingen als Genehmigungsbehörde einreichen. Vorgeschaltet wird vom Regierungspräsidium Freiburg eine Bürgerinformation für die Einwohner in Sasbach, Wyhl, Weisweil und Rheinhausen am kommenden Donnerstag, dem 11. Oktober 2018 um 19 Uhr in der Rheinwaldhalle in Weisweil. Zudem wird die Maßnahme in einer Broschüre des Regierungspräsidiums Freiburg, die das Regierungspräsidium heute über die Amtsblätter in den vier betroffenen Gemeinden verteilen lässt, aus Sicht des Regierungspräsidiums dargestellt. 1. Zum Schutz der Unterlieger vor Hochwasser im Rhein sind die Gemeinden Sasbach, Wyhl, Weisweil und Rheinhausen solidarisch mit den Menschen flussabwärts. Die Zurückhaltung von Rheinwasser im Hochwasserfall auch in unseren Wäldern wird nicht in Frage gestellt. Wir wenden uns jedoch gegen die vom Regierungspräsidium Freiburg geplanten künstlichen, sogenannten ökologischen Flutungen, die für den Menschen gefährlich sind und die Natur schädigen und zerstören. Stattdessen treten wir für eine Schlutenlösung ein, bei der das Wasser weitgehend in bereits vorhandenen Schluten bleibt. Gleichzeitig soll der Wald mit hochwassertoleranten Baumarten rechtzeitig so umgebaut werden, dass es die künstliche Überflutung des gesamten Rückhalteraums zur Gewöhnung des Waldes an Hochwassersituationen erst gar nicht braucht. 2. Richtig ist, dass das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zum Retentionsbereich der unteren Elzmündung in Kappel-Grafenhausen und Schwanau entschieden hat, dass ökologische Flutungen nach dem Bundesnaturschutzgesetz Vermeidungsmaßnahmen gegenüber Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft durch die Hochwasserrückhaltung und gleichzeitig Ersatzmaßnahmen für die durch sie selbst bewirkten Eingriffe darstellen können (BVerwG, Beschluss vom 19. September 2014, Az. 7 B 6/14). Nach dieser Rechtsprechung können also ökologische Flutungen im Einzelfall zulässig sein. Können heißt jedoch nicht, dass ökologische Flutungen immer als Minderungsmaßnahmen gewählt werden müssen, wie es die Ingenieure des Regierungspräsidiums Freiburg offensichtlich verstehen. Wie immer bei der Beurteilung rechtlicher Sachverhalte kommt es auf den Einzelfall an, hier also auf die konkrete Situation im Rückhalteraum Wyhl/Weisweil. Auch von Umweltminister Franz Untersteller wird in der Badischen Zeitung vom 16.03.2017 die Aussage berichtet, dass ökologische Flutungen kein Muss sind. Jeder Polderraum muss für sich betrachtet werden. 3. Tatsache ist, dass das Regierungspräsidium Freiburg die Gemeinden und die Bürgerinitiative auf einer Sitzung am 19.06.2018 informiert hat, dass bislang in keinem anderen bereits realisierten oder geplanten Polder am Oberrhein sich eine Schlutenlösung so leicht umsetzen lassen würde wie im Polder Wyhl/Weisweil, da hier bereits fast alle Schluten vorhanden sind und genutzt werden können. Nur geringfügige Eingriffe zur Verbindung der bestehenden Schluten sind zusätzlich erforderlich. In dem vom Regierungspräsidium Freiburg verfassten Protokoll zu der Sitzung vom 19.06.2018 heißt es: „Für Ökologische Flutungen als auch bei der Schlutenlösung sind, außer dem zusätzlichen Anschluss von Schluten im Falle der SL (= Schlutenlösung), keine zusätzlichen Bauwerke oder Umbauten erforderlich.“ Dennoch beabsichtigt das Regierungspräsidium Freiburg, ökologische Flutungen zu beantragen. Das Regierungspräsidium erklärt, sich der Bewertung des Gutachters der Umweltverträglichkeitsstudie anschließen zu wollen, wonach die Schlutenlösung dem Vorsorgeprinzip des Naturschutzgesetzes nicht im erforderlichen und möglichen Maße Rechnung tragen würde, da derSchlutenlösung die flächige Wirkung fehlt. Dass der Schlutenlösung die flächige Wirkung fehlt, wussten wir schon vorher, deswegen wurde die Schlutenlösung als Alternative zu den ökologischen Flutungen ja gerade entwickelt, damit das Wasser gerade nicht den gesamten Rückhalteraum regelmäßig unter Wasser setzt. Für die Aussage des Gutachters, dass der Schlutenlösung die flächige Wirkung fehlt, braucht es keine teure und aufwändige Umweltverträglichkeitsstudie. Dies wäre ansonsten eine Verschwendung von Steuergeldern und ein Fall für den Rechnungshof. Wie kann eine Lösung nun aussehen? Geht man davon aus, dass die Minderungswirkung des Umwelteingriffs bei der von uns gewollten Schlutenlösung wie vom Regierungspräsidium behauptet tatsächlich geringer ist als bei den ökologischen Flutungen, dann müssen wir uns fragen, wie diese Differenz zwischen Schlutenlösung und ökologischen Flutungen anderweitig ausgeglichen werden kann. Eine Lösung könnte hierbei sein, dass wir durch rechtzeitige waldwirtschaftliche Maßnahmen den Wald mit hochwassertoleranten Baumarten so umbauen, dass ein zusätzlicher Ausgleich für den Eingriff in die Natur garnicht mehr erforderlich sein wird. Diese waldwirtschaftlichen Maßnahmen könnten umgehend eingeleitet werden und würden ihre positive Wirkung schon in den nächsten zehn Jahren bis zur voraussichtlichen Fertigstellung des Polderraumes einbringen. Dies wäre ein weiterer deutlicher Vorteil unserer Lösung. In gleicher Weise könnte schon jetzt mit vorgezogenen artenschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen (Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen) begonnen werden, die mögliche Beeinträchtigungen später nach Fertigstellung des Polders erst gar nicht mehr entstehen lassen oder von vornherein minimieren. 4. Die ökologischen Flutungen sind menschenunwürdig! Warum ist das so? Weil mit den ökologischen Flutungen Gefahren und Risiken für die Gesundheit der hier lebenden Menschen geschaffen werden. Für die Retention, also die Zurückhaltung von Hochwasser zum Schutz der Unterlieger im echten Hochwasserfall, der nach Aussage des Regierungspräsidiums im statistischen Mittel nur alle zehn Jahre eintreten wird, braucht es die ökologischen Flutungen nicht. Ohne Not werden hier Menschen zum Spielball von Technokraten gemacht. Bei dem Polder Wyhl/Weisweil handelt es sich um ein Ewigkeitsbauwerk. So wie wir heute noch mit der Rheinbegradigung durch Tulla leben, werden zukünftige Generationen auch noch in 100 oder 200 Jahren mit dem Polder Wyhl/Weisweil und im Falle der Planfeststellung von ökologischen Flutungen zusätzlich zum Retentionsfall mit künstlich erzeugten, unsinnigen Flutungen leben müssen. In der Zeit der ökologischen Flutungen kann der Naturraum nicht genutzt werden, weder von Einheimischen noch von Touristen als Erholungsraum, weder von der Jagd, noch von der Fischerei oder dem Forst. Das Regierungspräsidium plant den Polder jährlich an 57 Tagen zu fluten, davon 19 Tage in der Fläche. 5. Ökologische Flutungen bieten Krankheitsüberträgern einen idealen Lebensraum. Der für das Integrierte Rheinprogramm im Regierungspräsidium Freiburg zuständige Referatsleiter des Referats 53.3 Harald Klumpp wird in einem Bericht des „Sonntag“ vom 30. September 2018 mit der Aussage zitiert, dass man im Vorzeigepolder des Regierungspräsidiums in Altenheim selbst die Schnakenproblematik durch die Schnakenbekämpfer von KABS (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage) im Griff habe. Hier haben wir in Sasbach, Wyhl, Weisweil und Rheinhausen andere Erfahrungswerte. Zugegeben, dieses Jahr war für die Schnakenbekämpfung ein gutes Jahr. Wir wissen aber auch aus anderen Jahren, dass die KABS nicht in der Lage war, nach wiederkehrenden Hochwassern im Frühjahr die Schnaken erfolgreich zu bekämpfen. Es sind auch nicht nur lästige Schnaken, die die ökologischen Flutungen mit sich bringen. Bereits heute wissen wir, dass sich das Klima verändert. Die Presse hat in den letzten Jahren immer wieder darüber berichtet, dass sich gefährliche Insektenarten wie z.B. die Asiatische Tigermücke, die Krankheiten auf den Menschen übertragen, hier am Oberrhein ansiedeln werden. Umweltminister Franz Untersteller hat im August 2013 in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Marcel Schwehr zu den Schäden durch häufige Überflutungen im Naturschutzgebiet Taubergießen ausgeführt: „Während beim Tigermoskito (Aedes albopictus) bisher nur Einzelfunde entlang der A5 gemacht wurden, kann der japanische Buschmoskito (Ochlerotatus japonicus) nach Auskunft der KABS in weiten Teilen Baden- Württembergs als etabliert angesehen werden. Von 291 untersuchten Gemeinden in Baden-Württemberg zeigte sich Ochlarotatus japonicus (sic!) in 54 Gemeinden. Es wurde festgestellt, dass z.B. der japanische Buschmoskito auch in Südbaden sehr weit verbreitet ist. (...) Die Ausbreitung exotischer Stechmücken, wie z.B. des in Ostasien beheimateten japanischen Buschmoskitos, wird durch die Globalisierung, verbunden mit der erhöhten Mobilität der Menschen und dem internationalen Warenverkehr begünstigt. Grundsätzlich ist in klimatisch geeigneten Gebieten, wie dem Oberrheingebiet, die Gefahr der Ausbreitung und dauerhaften Etablierung von exotischen Stechmücken dann nicht auszuschließen, wenn kontroll- und Bekämpfungsmaßnahmen fehlen oder zu spät eingeleitet werden.“ (Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Antwort zu der Kleinen Anfrage des Abgeordneten Marcel Schwehr, Drucksache 15/3765, vom 01.08.2013, Punkt 7) Anders als die ökologischen Flutungen begünstigt die Schlutenlösung nicht die Ansiedlung von Krankheiten übertragenden Insekten, da bei der Schlutenlösung im Unterschied zu den ökologischen Flutungen der Rückhalteraum in den bestehenden Schluten dynamisch durchströmt wird und das Wasser nicht in den gesamten Rückhalteraum einströmt. Warum sollen die hier lebenden Menschen dauerhaft zusätzlichen Gesundheitsgefahren als Folge von ökologischen Flutungen ausgesetzt werden? 6. Ökologische Flutungen führen zu einer Vermüllung und Verschlammung unseres Naturraums. In dem oben genannten Zeitungsartikel des „Sonntag“ wird der verantwortliche Referatsleiter Harald Klumpp weiter mit den Worten zitiert, dass er die Müllproblematik für lösbar halte. Wir fragen uns, warum dann dieselben verantwortlichen Ingenieure des Regierungspräsidiums Freiburg in den vergangenen Jahren nicht einmal in der Lage waren, bei wesentlich kleineren Hochwassern nördlich des Leopoldskanals die Müllproblematik und die Verschlammung des Taubergießen in den Griff zu bekommen. Unsere Erfahrungswerte der vergangenen Jahre sind andere als die bloßen Erwartungen der Planer des Regierungspräsidiums Freiburg. Die Problematik der flächigen Einbringung von Mikroplastik in einen geschützten Naturraum wurde bislang von den Planern noch gar nicht berücksichtigt, da das Problem des Mikroplastiks erst seit relativ kurzer Zeit als ernsthafte Gefahr für Menschen und Tiere bekannt ist. Dabei konnte in einer Untersuchung der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) im Rhein auch an der Messstelle in Weisweil Mikroplastik an der Wasseroberfläche gefunden werden (Badische Zeitung v. 21.04.2018), der bei ökologischen Flutungen über den gesamten Polderraum verteilt wird. Als Mikroplastik werden Kunststoffpartikel bezeichnet, die kleiner als fünf Millimeter sind. Diese befinden sich in Reinigungsmitteln wie Waschpulver, Shampoo sowie in Kosmetik und gelangen über das Abwasser in die Umwelt. 7. Ökologische Flutungen bedeuten mehr Energieverbrauch, da die Pumpen in Wyhl und Weisweil zur Absenkung des Grundwasserstandes öfters als bei der Schlutenlösung anspringen müssen. Bei einem Ewigkeitsbauwerk wie einem Rückhalteraum ist dies ein nicht unerheblicher Faktor. Die Schlutenlösung braucht nach Berechnungen des Regierungspräsidiums Freiburg jährlich rund 180 MWh weniger Energie als die ökologischen Flutungen. Umgerechnet auf den durchschnittlichen Jahresverbrauch eines Zwei-Personen-Haushalts entspricht dies bei ökologischen Flutungen einem zusätzlichen Energieverbrauch von 60 Haushalten jährlich bzw. bei einem Ewigkeitsbauwerk bezogen auf 100 Jahre von 6.000 Haushalten. Sicherlich ist der Energieverbrauch nicht das stärkste Argument für die Schlutenlösung, in einer Zeit des Klimawandels und der notwendigen Einsparung von CO2 aber auch nicht ganz zu vernachlässigen. 8. Die Planung von ökologischen Flutungen im Polder Wyhl/Weisweil ist fehlerhaft, unvollständig und rechtswidrig. Unsere Hoffnung ruht auf Frau Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Bei der Planung des 3./4. Gleises durch die Deutsche Bahn hat der damalige Regierungspräsident Julian Würtenberger die ursprüngliche Bahnplanung mitten durch die Städte und Gemeinden als fehlerhaft, unvollständig und nicht genehmigungsfähig bezeichnet und die weiteren Bahnplanungen gestoppt (Badische Zeitung vom 19.01.2011). Nichts anderes gilt auch für die derzeitige Planung des Rückhalteraums Wyhl/Weisweil mit ökologischen Flutungen. Die Planung von ökologischen Flutungen im Polder Wyhl/Weisweil ist fehlerhaft, unvollständig und rechtswidrig. Wenn schon die Leitung des Regierungspräsidiums der menschenunwürdigen Planung der Deutschen Bahn Einhalt gebieten konnte, um wieviel leichter ist es, den eigenen Ingenieuren im Regierungspräsidium anzuordnen, dem Schutzgut Mensch bei den Planungen des Rückhalteraums Wyhl/Weisweil endlich ein Gewicht beizumessen. 9. Was vergeben wir uns, wenn wir mit einer Schlutenlösung anfangen, für die es keiner größeren weiteren Eingriffe bedarf, weil die Schluten schon da sind? Sollte die Schlutenlösung wider Erwarten nicht funktionieren, kann zu einem späteren Zeitpunkt immer noch auf ökologische Flutungen umgestellt werden. Umgekehrt funktioniert dies jedoch nicht. Ist die Natur erst einmal nach regelmäßigen ökologischen Flutungen kaputt geflutet worden und haben gefährliche Insektenarten den Naturraum erst einmal für sich erobert, macht eine Schlutenlösung keinen Sinn mehr. Das Umstellen der Planung auf eine Schlutenlösung bedeutet keinen Zeitverlust für die weitere Planung und den anschließenden Bau des Rückhalteraums Wyhl/Weisweil. Die Schlutenlösung wurde nach Aussagen des Regierungspräsidiums in der Umweltverträglichkeitsstudie gleichwertig untersucht. Statt der ökologischen Flutungen müsste das Regierungspräsidium Freiburg nur die Schlutenlösung im Planfeststellungsverfahren beantragen. 10. Wir setzen auf Transparenz. Im Unterschied zum Regierungspräsidium Freiburg, dass sich bei seiner Entscheidung für ökologische Flutungen auf eine nach eigenen Angaben noch nicht einmal fertig gestellte Umweltverträglichkeitsstudie beruft, stellen wir die rechtliche Stellungnahme des von uns beauftragten Rechtsanwalts Hanspeter Schmidt auf den Internetseiten der Gemeinden und der Bürgerinitiative ein. Zudem finden Sie dort auch eine Präsentation mit den wesentlichen Argumenten gegen die ökologischen Flutungen und für die Schlutenlösung. Lassen Sie sich vom Vorhabensträger, dem Regierungspräsidium Freiburg, aus erster Hand über die Planungen des Polders Wyhl/ Weisweil und die beabsichtigten ökologischen Flutungen am kommenden Donnerstag, dem 11. Oktober 2018 um 19 Uhr in der Rheinwaldhalle in Weisweil informieren. Nur wer weiß, was hinter den Planungen des Landes steckt, kann seine Stimme gegen die unsinnigen und unnötigen ökologischen Flutungen erheben. Die Bürgerinitiative Polder Wyhl/Weisweil so nitt e.V. wird eine Unterschriftenaktion zur Verhinderung der ökologischen Flutungen starten. Die Unterschriftenlisten liegen in den vier Rathäusern in Sasbach, Wyhl, Weisweil und Rheinhausen aus. Sie finden Vordrucke auch auf den Internetseiten der Gemeinden und der Bürgerinitiative. Unterstützen Sie uns, handeln Sie jetzt! Mit freundlichen Grüßen Bürgermeister Jürgen Scheiding, Gemeinde Sasbach Bürgermeister Ferdinand Burger, Gemeinde Wyhl Bürgermeister Michael Baumann, Gemeinde Weisweil Bürgermeister Dr. Jürgen Louis, Gemeinde Rheinhausen Dieter Ehret, Vorsitzender der Bürgerinitiative Polder Wyhl/Weisweil so nitt e.V. Sie erreichen uns im Internet: Gemeinde Sasbach: www.sasbach.eu Gemeinde Wyhl: www.wyhl.de Gemeinde Weisweil: www.weisweil.de Gemeinde Rheinhausen: www.rheinhausen.de Bürgerinitiative Polder Wyhl/Weisweil so nitt e.V.: www.polder-so-nitt.de

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Gleich vier neue Verwaltungspraktikanten von der Hochschule Kehl konnte Bürgermeister Dr. Louis in der vergangenen Woche im Bürgermeisteramt be-grüßen. Fatma Mizgin Bulut, Janine Erny, Isabella Ringwald und Tobias Walter absolvieren im Rahmen ihres Verwaltungsstudiums Public Management an der Hochschule für öff entliche Verwaltung in Kehl im Bürgermeisteramt Rheinhausen ihr sechsmona-tiges Einführungspraktikum und beginnen im März 2019 ihr Grundlagenstudium an der Hochschule Kehl. Fatma Mizgin Bulut kommt aus Herbolzheim und wird die ersten Monate ihres Praktikums im Bürger-büro verbringen. Im zweiten Abschnitt wird Frau Bulut im Vorzimmer des Bürgermeisters mit Stan-desamt tätig sein. Frau Bulut hat bereits eine Ausbil-dung zur Bankkauff rau bei der Volksbank Freiburg eG erfolgreich abgeschlossen. In ihrer Freizeit liest sie gerne Bücher und besichtigt mit Freude ver-schiedene Orte. Janine Erny stammt aus Kappel-Grafenhausen. Ihr Einführungspraktikum absolviert sie in den Berei-chen Rechnungsamt und Amt für Bürgerdienste. In ihrer Freizeit liest sie gerne und ist aktives Mitglied der Musikkapelle Grafenhausen. Isabella Ringwald lebt in Wagenstadt. Die ersten drei Monate wird sie im Amt für Bürgerdienste und danach drei Monate im Rechnungsamt tätig sein. Vor dem Studium hat sie eine Ausbildung zur Kauff rau für Büromanagement bei einer Unternehmensberatung in Ettenheim erfolgreich abgeschlossen. In ihrer Freizeit ist sie in der Tanzgarde der Fasentgemeinschaft Wage-stadter Pfl üme aktiv. Tobias Walter wohnt in Lahr. Vor dem Studium hat er sein Abitur auf dem Scheff el-Gymnasium in Lahr erfolgreich abgeschlossen. Tobias Walter ist vom ersten Tag an in zwei Bereichen, dem Standesamt und der Gemeindekasse, tätig. In seiner Freizeit spielt er Fußball im Verein.

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Die Gemeinde Rheinhausen schreibt für den Neubau der Grundschule folgendes aus: Ort: Grundschule Rheinhausen, Im Bürgerzentrum 2, 79365 Rheinhausen Maßnahmen: Putz- und Stuckarbeiten WDVS, Fenster und Türen Holz-Alu, Fenster und Türen Alu, Trockenbauarbeiten Gewerk:                              3.23.1 Putz- und Stuckarbeiten – WDVS Ausführungszeitraum:  KW 43/2018 – KW 24/2019 Angebotseröffnung:     Montag, den 10.09.2018 um 14:20 Uhr                                                 Bürgerhaus, Raum Wisla, Hauptstraße 95, 79365 Rheinhausen   Gewerk:                              3.26.2 Fenster und Türen Holz-Alu Ausführungszeitraum:  KW 49/2018 – KW 16/2019 Angebotseröffnung:     Montag, den 10.09.2018 um 14:40 Uhr                                                 Bürgerhaus, Raum Wisla, Hauptstraße 95, 79365 Rheinhausen   Gewerk:                              3.26.3 Fenster und Türen Alu Ausführungszeitraum:  KW 49/2018 – KW 16/2019 Angebotseröffnung:     Montag, den 10.09.2018 um 15:00 Uhr                                                 Bürgerhaus, Raum Wisla, Hauptstraße 95, 79365 Rheinhausen   Gewerk:                              3.39 Trockenbauarbeiten Ausführungszeitraum:  KW 14/2019 – KW 40/2019 Angebotseröffnung:     Montag, den 10.09.2018 um 15:20 Uhr                                                 Bürgerhaus, Raum Wisla, Hauptstraße 95, 79365 Rheinhausen Bei weiteren Fragen zur Ausschreibung wenden Sie sich an HESS-VOLK  Architekten PartGmbB,  Niederwaldstraße 15,  79336 Herbolzheim, Tel. 07643/930065, architekten@hess-volk.de oder an die Gemeinde Rheinhausen, rechnungsamt@rheinhausen.de, Tel. 07643/9107-15. Der Bieter hat beim Bauherrn seine Kontaktdaten (Firma, Adresse, Bearbeiter, Telefon, E-Mail Adresse) zu hinterlegen um über Ergänzungen, Änderungen und Rückfragen informiert werden zu können. Eine Nichtberücksichtigung von Ergänzungen, Änderungen und Rückfragen kann zum Ausschluss des Angebots führen. Kontakt für die Hinterlegung der Kontaktdaten des Bieters: Gemeinde Rheinhausen Hauptstraße 95 79365 Rheinhausen Tel. 07643/9107-15 E-Mail: rechnungsamt@rheinhausen.de

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In seiner öff entlichen Sitzung Anfang August hatte der Gemeinderat für vier Abschnitte der Hauptstraße und der Wislaer Straße Tempo 30 beantragt. Das Straßenverkehrsamt Emmendingen ordnete nun Tempo 30 auf der Hauptstraße vor dem Kindergarten, der Grund- und Real-schule St. Dominikus sowie auf der Wislaer Straße vor der Kindertagesstätte und der Pfl ege im Generationenhaus St. Josef an.Den Weg für die jetzt angeordneten streckenbezogenen Geschwindigkeitsbeschränkungen hat eine Änderung der Straßenverkehrsordnung möglich gemacht. Bislang war die Festsetzung von Tempo 30 auf klassifi zierten Hauptverkehrsstraßen ausgeschlossen. Nach der Neufassung der Verordnung sind innerörtliche streckenbezogene Geschwindigkeitsbeschränkungen von 30 km/h nun auch auf Straßen des überörtlichen Verkehrs im unmittelbaren Bereich von an diesen Straßen gelegenen Kindergärten, Kindertagesstätten, allgemeinbildenden Schulen, Förderschulen, Alten- und Pfl egeheimen oder Krankenhäusern zulässig. Auf dieser Grundlage hatte die Gemeinde die Anordnung von Tempo 30 vor dem Generationenhaus St. Josef mit Kin-dertagesstätte und Pflegeheim, dem Kindergarten, der Grund- und Realschule St. Dominikus, der Rheinmatthalle als Schulturnhalle und der Kleinkindbetreuung Rotkäppchen beantragt. Bei einem Pressegespräch dankte Bürgermeister Dr. Jürgen Louis dem Straßenverkehrsamt Emmendingen für die schnelle Anordnung der Geschwindigkeitsbeschränkungen, rechtzeitig zum Start des neuen Schuljahres. Tempo 30 vor dem Kindergarten, der Grund- und Realschule St. Dominikus mit seinen 60 Kindern und vor dem Generationenhaus mit knapp 100 Kindern und 36 Pfl egebedürftigen bringe für viele besonders schutzbedürftige Menschen mehr Sicher-heit im Verkehr, so Dr. Louis. Die Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Wislaer Straße kommt zukünftig auch den rund 150 Schülern am neuen Grundschulstandort im Bürgerzentrum zu Gute. Stefan Körner, stellvertretender Amtsleiter des Straßenverkehrsamtes Emmendingen, be-tonte, dass man in den kommenden Wochen die neuen Geschwindigkeitsbeschränkungen mit Radarmessungen überwachen und durchsetzen werde. Oberin Mutter Maria konnte von der Freude und Dankbarkeit der Eltern berichten, die diese bei der Einschulung ihrer Kinder über das Tempolimit vor der Einrichtung in dieser Woche zum Ausdruck brachten. Bereits in ihrer Sitzungsvorlage für den Gemeinderat hatte die Verwaltung darauf hinge-wiesen, dass die hinterliegende Rheinmatthalle und die Kleinkindbetreuung Rotkäppchen wahrscheinlich nicht unter demnSchutzzweck der geänderten Norm fallen. So sah es am Ende auch das Straßenverkehrsamt als zuständige Behörde. Dennoch muss man nicht traurig darüber sein, dass für diese Streckenabschnitte in Oberhausen weiterhin Tempo 50 gilt. Im Zuge der anstehenden Ortskernsanierung Oberhausen sollen auf der Hauptstraße in Oberhausen Fahrradschutzstreifen angelegt werden, die zu einer faktischen Reduzie-rung der gefahrenen Geschwindigkeiten führen werden, da die Fahrradschutzstreifen zu einer optischen Verengung des Straßenverkehrsraums führen werden.

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Wie jedes Jahr fand diesen Sommer wieder die Ferien-spielaktion der Gemeinde Rheinhausen in Zusammenar-beit mit den örtlichen Vereinen statt. Diese fand wieder großen Zuspruch bei den Kindern. Insgesamt haben in diesem Jahr über 100 Kinder an der Aktion teilgenommen. Zwei Wochen lang wurde dank der Beteiligung der Verei-ne und von Privatpersonen wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Ferienprogramm für die Kinder auf die Beine gestellt. Es konnten Yoga- und Töpferkurse be-legt oder erste Erfahrungen im Tennisspielen gesammelt werden. Auch der Taubergießen wurde wie jedes Jahr per Fischerboot erforscht. Mit großer Freude spielten die Kinder auch Volleyball, Fußball und feuerwehrtechnische Spiele. Beim Turnen war Geschicklichkeit und Körperbe-herrschung gefragt. Auch der Flohmarkt, das kleine Kräu-ter 1x1 sowie das Kunschthisli kamen bei den Kindern sehr gut an. Für das großzügige Engagement bedanken wir uns herz-lich bei den folgenden Vereinen und Privatpersonen: Tennisclub Rheinhausen, Bürgerverein Rheinhausen, Fußballclub Oberhausen, Narrenzunft Oberhausen, Radsportverein Oberhausen, Fischerzunft und Bootsfahrergemeinschaft Rheinhausen, Freiwillige Feuerwehr Rheinhausen, TuS Oberhausen, Frau Irmhilde Metzger (Töpferkurs), Frau Kerstin Mulan („Kunschthisli“), Frau Danijela Weiner (Yoga für Kinder). Ein besonderer Dank gilt auch den Gemeinde-mitarbeiterinnen Franziska Biechele und Jessica Schupp, die in diesem Jahr die Betreuung der Ferienspielaktion übernommen haben. Bei der Abschlussfeier am Freitag wurden die Kinder von Bürgermeisterstellvertreter Heinz Erhardt begrüßt und konnten sich mit be-legten Brötchen, Brezeln, Äpfeln und Getränken stärken. Bei der Preisverleihung erhielt jedes Kind für seine Teilnahme an der Feri-enspielaktion ein Geschenk. Die Sachspenden kamen von folgenden Gewerbebetrieben: Europa-Park Rust, REWE Ruf Rheinhausen, Sparkasse Freiburg - Nördlicher Breisgau, Volksbank Lahr und Kino Kenzingen. Hierfür ein herzliches Dankeschön! Wir wünschen allen Kindern weiterhin schöne Sommerferien und freuen uns schon auf die Ferienspielaktion im nächsten Jahr.

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von Bürgermeisterstellvertreter Bernd Maurer (Schulstraße), Vorsitzender des Freundeskreises Rheinhausen-Wisla e.V. Nach zwölfstündiger Fahrt von Rheinhausen nach Wisla wurde unsere neunköpfi ge Reisegruppe des Freundeskreises Rhein-hausen- Wisla von unseren Freunden Tadeusz Chmiel, Marian Wilczek und Damian Cieslar begrüßt. Bei einem traditionellen Essen konnten viele Erinnerungen ausgetauscht werden. Am Abend trafen wir uns mit Wislas Bürgermeister Tomasz Bujok und dem Vorsitzenden des Gemeinderates Janusz Przwod-niczacy. Nach dem Austausch der Gastgeschenke servierte Bürgemeis-ter Tomasz Bujok den traditionellen Honig-Wodka Miodula. Dabei konnten wir über die weitere Zusammenarbeit zwischen den Partnergemeinden Wisla und Rheinhausen sprechen Wir überbrachten eine Einladung von Bürgermeister Dr. Jürgen Louis zu einem Gegenbesuch nach Rheinhausen. Bürgermeister Bujok sagte sogleich erfreut zu. Voraussichtlich im Herbst wird uns eine Delegation der Stadt Wisla besuchen. Unsere Freunde aus Wisla hatten für uns ein vielfältiges Programm zusammengestellt. So waren wir zum Kaff eetrinken beim Präsidenten-palast und fuhren mit der Seilbahn auf den 1257 m hohen Berg Slaskiego, von wo wir eine sehr schöne Aussicht hatten. Beim Besuch des Brauereimuseums Zywiec, einer der größten Brauereien in Europa, erzählte unser Museumsführer, dass 32.000 Dosen Bier in einer Stunde produziert werden. Polen steht an 2. Stelle und Deutschland an 5. Stelle der Biertrinker laut Zywiec. Traditionelle Häkelkunst und Holzinstrumente konnten wir in lstebna bewundern. Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch von Pfar-rer Jan Byrt in Szczyrk, den wir 2015 bei der Verabschiedung von Staatspräsident Komoroski in Wisla kennenlernten. Pfarrer Byrt ist ein sehr aktiver Mann, der im letzten Jahr anlässlich des Festjahres 500 Jahre Reformation jeweils 500 Fußbälle, Kinderfahrräder und Paar Ski für Hilfs-bedürftige gesammelt hat. Natürlich waren wir jeden Abend im Amphitheater der Stadt. Dort sahen wir Trachten- und Folkloregruppen aus Polen, Spanien, Italien, Bul-garien und der Türkei. Besonders bunt war die Gruppe aus Indien und als Höhepunkt eine Folkloregruppe aus Mexiko. Nach 3 ereignisreichen Tagen hieß es am Montag Abschied nehmen. Alle aus unserer Reisegruppe waren von dem Besuch in unserer Partnerstadt begeistert. Wir bedanken uns sehr herzlich bei unseren Freunden in Wisla, ganz besonders bei Bürgermeister Tomasz Bujok und wünschen ihm schon jetzt für die Bürgermeisterwahl im Oktober viel Erfolg. Danke sagen wir auch unserem Busfahrer Hans-Peter Maurer , der uns sicher und zuverlässig gefahren hat.

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Mit Lena Aust und Simone Gänshirt begrüßte Bürgermeister Dr. Jürgen Louis zwei weitere Verwaltungspraktikantinnen, die im Rahmen ihres Verwaltungsstudiums an der Hochschule für öff entliche Verwaltung Kehl einen Praktikumsabschnitt im Bürgermeisteramt Rheinhausen absolvieren. Beide haben ihr Grundlagenstudium bereits erfolgreich beendet. Es schließt sich derzeit eine 14-monatige Praxisphase an, in der die Studierenden vier Praktika in unterschiedlichen Bereichen absolvieren werden. Lena Aust (Bild links) kommt aus Ettenheim und absolviert ihren vierten und letzten Praktikumsabschnitt bei der Gemeinde Rheinhausen im Rechnungsamt mit dem Schwerpunkt Finanzen. Während ihres Praktikums fertigt sie in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeisteramt Rheinhausen ihre Bachelorarbeit zum Neuen Kommunalen Haushalts- und Rechnungswesen an. In ihrer Freizeit spielt sie Badminton und ist aktives Mitglied im Musikverein. Mit diesem Praktikumsabschnitt endet ihre Praxisphase und sie wird ab September wieder die Hochschule Kehl besuchen. Simone Gänshirt (Bildmitte) kommt aus Lahr und absolviert ihren ersten Praktikumsabschnitt bei der Gemeinde Rheinhausen im Amt für Bürgerdienste mit dem Schwerpunkt Kommunalpolitik. Vor dem Studium hat sie die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Freiburg erfolgreich abgeschlossen. In ihrer Freizeit fährt sie gerne Rad und interessiert sich für die mittelamerikanischen Länder. Ihren dritten Praktikumsabschnitt wird sie daher in Alajuela, Costa Rica ableisten.

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Bei strahlendem Sonnenschein besuchten Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann das Naturund Landschaftsschutzgebiet Elzwiesen. Im EnBW-Regionalzentrum wurden sie in Anwesenheit der Landtagsabgeordneten Alexander Schoch und Gabi Rolland von Vertretern des Regierungspräsidiums Freiburg, der Landratsämter Emmendingen und Ortenaukreis sowie der Belegenheitskommunen Rheinhausen, Rust, Ringsheim, Kenzingen und Herbolzheim empfangen. Für die Kommunen hieß Bürgermeister Dr. Jürgen Louis die Mitglieder der Landesregierung sehr herzlich willkommen. Er betonte, dass mit dem hochrangigen Besuch der beiden Staatssekretäre das Naturschutzgebiet Elzwiesen aus dem Schatten des anderen großen Naturschutzgebietes in der Region, dem Taubergießen, hervortrete. Besonders die Arbeit des Wiesenwässerungsverbandes, an der Spitze Franz Maurer aus Rheinhausen und Martin Weber aus Ringsheim, würdigte Dr. Louis. Zudem dankte er den Bewirtschaftern der landwirtschaftlichen Flächen und den ehrenamtlichen Naturschützern für ihre wertvolle Arbeit. 175 verschiedene Vogelarten sind im Natur- und Landschaftsschutzgebiet Elzwiesen schon gesichtet worden. Vor allem der Große Brachvogel brütet in dem Gebiet, aber auch Kiebitze, Waldwasserläufer und Uferschnepfen. Die Elzwiesen wurden bereits 1990 mit einer Größe von rund 410 Hektar als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Hinzu kommt ein als Puff erzone dienendes Landschaftsschutzgebiet mit rund 330 Hektar. Die Elzwiesen bieten Lebensraum für seltene und gefährdete Tierarten. Insbesondere der Große Brachvogel und andere sogenannte Wiesenbrüter profi tieren von dem Schutzgebiet. In den Elzwiesen kann zudem eine alte Bewirtschaftungsform bewundert werden: Die Wiesenwässerung wurde in einer Zeit vor der Verbreitung des Kunstdüngers genutzt und konnte auch dazu beitragen, Schädlinge auf natürliche Weise zu bekämpfen. Die Wässerung war jedoch arbeitsintensiv und wurde durch die moderne Agrarwirtschaft zurückgedrängt. Heute erfolgt die Wiesenwässerung auf den Elzwiesen mit gut erhaltenen und teils neu sanierten Stellfallen. Über diese wird das Wasser für die Wiesen kontrolliert. Dadurch sind sowohl Feuchtfl ächen, wechselfeuchte Flächen als auch Trockenstandorte in Randlage des Schutzgebietes möglich. Diese unterschiedlichen Flächen sind die Grundlage für eine hohe Biodiversität und unterstreichen die Bedeutung des Schutzgebietes Elzwiesen. „Der Wasserverband Elzwiesenwässerung leistet tolle Arbeit. Er unterhält das alte Wiesenwässerungssystem und führt Wässerungen durch“, führte Staatssekretärin Splett aus. Das naturschutzfachlich wertvolle Gebiet müsse langfristig gesichert werden. Die Staatssekretärin wies darauf hin, dass das Land Baden-Württemberg in den vergangenen 30 Jahren über 130 Hektar Fläche in dem Naturschutzgebiet erworben habe. „Die Elzwiesen gehören zu den schönsten und wertvollsten Naturschätzen unseres Landes“, hob Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann hervor. „Ich bin sehr dankbar, dass Liegenschafts- und Naturschutzverwaltung sowie Ehrenamtliche seit vielen Jahren zusammenarbeiten.“ Die artenreichen Wässerwiesen seien wichtige Kulturdenkmäler und Lebensraum für stark gefährdete Tier- und Pfl anzenarten. „Die Bestände von Wiesenvögeln, wie Brachvogel, Kiebitz und Co. befi nden sich bundesweit im Sturzfl ug. In den Elzwiesen haben sie noch einen herausragenden Rückzugsbereich“, so Baumann. „Auch gefährdete Insekten wie Helm-Azurjungfer, Gebänderte Heidelibelle und der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling fi nden hier gute Lebensbedingungen.“

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Seit mehreren Jahren berichten wir bereits davon, dass mit dem Anschluss der Abwasserbeseitigung in Rheinhausen an die Verbandskläranlage des Abwasserzweckverbandes Breisgauer Bucht in Forchheim auch die Abwassergebühren steigen werden. Befürchtungen gingen zeitweise von einer Verdoppelung der Gebühren aus. Jetzt liegen die Zahlen vor. Wir gehen von Investitionen von rund 3 Millionen Euro in den notwendigen Umbau unserer Kläranlage auf der Bachmatte in Niederhausen und die Verlegung einer Abwasserdruckleitung bis zur Verbandskläranlage in Forchheim aus. Weitere Investitionen in die Sanierung der Kanalisation von 1,2 Millionen Euro sind in den kommenden gut zwei Jahren berücksichtigt. Was bedeutet dies für die Abwassergebühren? Bei der Abwasserbeseitigung handelt es sich um eine so bezeichnete kostenrechnende Einrichtung. Das bedeutet, dass die notwendigen Investitionen zur Ermittlung der Abwassergebühren und -beiträge losgelöst von dem sonstigen Haushalt ermittelt werden. Bildlich gesprochen werden alle Ausgaben für die Abwasserbeseitigung auf einem separaten Bierdeckel geschrieben, die Einnahmen werden abgezogen. Am Ende müssen sich Ausgaben und Einnahmen die Waage halten. Dabei ist es für die Gebühren im Abwasserbereich vollkommen egal, ob in einem anderen Bereich ebenfalls Ausgaben angefallen sind oder Einnahmen erzielt werden konnten. Diese Ausgaben und Einnahmen werden auf einem anderen Bierdeckel geschrieben. Dies bedeutet, dass zum Beispiel die Kosten für den Neubau unserer Grundschule oder die Investitionen in das Feuerwehrgerätehaus, den Bauhof, das Bürgerhaus und das Generationenhaus keinen Einfluss auf die Höhe der Abwassergebühren haben. Die jetzigen Investitionen in die Abwasserbeseitigung sind notwendig, da die wasserrechtliche Erlaubnis für unsere Kläranlage auf der Bachmatte ausgelaufen ist. Eine neue Erlaubnis wird von den Fachbehörden nicht erteilt, da die Kläranlage nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. In einem Strukturgutachten hat die Gemeinde untersuchen lassen, welche der in Betracht kommenden Möglichkeiten, nämlich die Sanierung der bestehenden Kläranlage, der Anschluss an den Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht mit der Verbandskläranlage in Forchheim oder der Anschluss an den Abwasserzweckverband Südlich Ortenau mit der Verbandkläranlage in Kappel-Grafenhausen, die für die Abwassergebühren günstigste Variante ist. Dies ist nach dem Strukturgutachten eindeutig der Anschluss an die Kläranlage in Forchheim. Bis zum 1.1.2020 soll nun der Anschluss hergestellt werden. Nach der Ankündigung der Gemeinde im letzten Amtsblatt des Jahres 2017, dass die Abwassergebühren im Jahr 2018 voraussichtlich steigen werden, hat die Gemeinde das Recht, bis Mitte des Jahres 2018 die Gebühren rückwirkend auf den 1.1.2018 festzusetzen. Dies hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch, dem 27.06.2018 getan. Die erforderliche Abwassersatzung wird hier auf der Hompage öffentlich bekanntgemacht. Diese tritt rückwirkend zum 1.1.2018 in Kraft. Danach erhöhen sich die Abwassergebühren zum 1.1.2018 von bislang 2,00 Euro/cbm Frischwasserbezug auf 2,34 Euro/cbm. Nach der tatsächlichen Herstellung des Anschlusses der Abwasserbeseitigung an die Breisgauer Bucht hat die Gemeinde für das nach Forchheim zu bringende Abwasser eine Reinigungsgebühr von 0,86 Euro/cbm zu zahlen. Im Gegenzug fallen verschiedene Leistungen auf der Kläranlage in Rheinhausen weg. Damit erhöhen sich die Gebühren ab dem 1.1.2020 auf dann 2,93 Euro/cbm. Gleichzeitig sinken die Wassergebühren zum 1.1.2018 von jetzt 1,05 Euro/cbm auf 1,01 Euro/cbm. Die Wasser- und Abwassergebühren wurden kalkuliert von dem Büro Schneider & Zajontz in Heilbronn, das für viele Kommunen in Baden- Württemberg Gebührenkalkulationen durchführt. Die von vielen befürchtete Verdoppelung der Abwassergebühren oder sogar noch höhere Gebührenanstiege werden damit nicht Wirklichkeit. Da Wasser- und Abwassergebühren zusammen zu zahlen sind, kommt es für den Bürger auf die Höhe der Gesamtgebühren an. Diese steigen im ersten Schritt von 3,05 Euro/cbm auf 3,35 Euro/cbm in den Jahren 2018/2019, also um „nur“ 9,8 %, und mit dem tatsächlichen Anschluss an die Breisgauer Bucht im Jahr 2020 auf dann 3,94 Euro/cbm um weitere 17,6 %. Auch nach der Erhöhung der Abwassergebühren rückwirkend zum 1.1.2018 bleibt die Gesamtgebühr aus Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Rheinhausen in den Jahren 2018/2019 im Gemeindeverwaltungsverband Kenzingen-Herbolzheim, also im Vergleich mit Herbolzheim, Kenzingen und Weisweil die günstigste Gebühr. Mit der tatsächlichen Herstellung des Anschlusses an die Verbandskläranlage des Abwasserzweckverbandes Breisgauer Bucht ab 1.1.2020 liegt die Gebühr dann im Bereich der Gesamtgebühr in Kenzingen, Weisweil bleibt auch dann noch teurer. Die Gesamtgebühren sind in der Südlichen Ortenau mit Ausnahme der Stadt Ettenheim zum Teil deutlich günstiger. Zu bedenken gilt, dass die Gebühren in der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung immer nur eine Momentaufnahme darstellen. So ist bekannt, dass die Stadt Herbolzheim aktuell einen neuen Tiefbrunnen sucht und eine Sanierung der Kläranlage ansteht. Auch in der südlichen Ortenau stehen mit dem Neubau bzw. der Erweiterung der Verbandskläranlage – wie wir aus unserem Strukturgutachten wissen – in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen im Millionenbereich an. Dies wird mutmaßlich auch in diesen Kommunen Einfluss auf die zukünftigen Gebühren haben.

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In dieser Woche fand in Weisweil die 9. Sitzung des Regierungspräsidiums Freiburg mit den Gemeinderäten von Rheinhausen, Weisweil, Wyhl und Sasbach zum Polder Wyhl/Weisweil statt. Der Name des Projektes „Rückhalteraum Wyhl/Weisweil“ ist trügerisch und ein Etiket-tenschwindel, denn all das Hochwasser, das unterhalb von Sasbach eingeleitet wird, muss in Höhe des Leopoldskanals bei uns wieder in den Rhein geleitet werden. Dies wird zu steigenden Grundwasserständen führen. Nasse Keller in den angrenzenden, vor allem tiefer liegenden Ortslagen sind damit vorprogammiert. Die Planungen der Ingenieure des Regierungspräsidiums Freiburg sehen nur für Wyhl und Weisweil Grundwasserentnahmebrunnen vor, die vor „betriebsbedingten, schädigenden Grundwasseranstiegen“ schützen sollen, nicht jedoch für Rheinhausen. Denn nach Auf-fassung der Planer werden sich für Rheinhausen durch den Polder keine nachteiligen Veränderungen ergeben. Anders gesagt, für das Regierungspräsidium Freiburg ist die Grundwassersituation in Rheinhausen im Unterschied zu Wyhl und Weisweil durch die ständigen Hochwasser des Rheins und im Leopoldskanal jetzt schon schlecht, diese wird nach Auff assung der Planer durch die Polderung des Was-sers nicht wesentlich schlechter werden. Tatsache ist jedoch, dass mit dem Polder Wasser in die Nähe unserer Ortslagen gebracht wird und meterhoch eingestaut werden soll, und zwar dort, wo bislang bei Hochwasser nur selten einmal Wasser im Auslaufbereich hinkam. Durch den damit verbundenen Anstieg des Grundwassers und durch zusätzliches Druckwasser drohen in den angrenzenden Ortslagen von Rheinhausen nasse Keller. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Polder Wyhl/Weisweil so nitt“ kämpfen die Gemeinden Rheinhausen, Weisweil, Wyhl und Sasbach für eine ökologische Schlutenlösung, die das Wasser weitgehend in den Schluten belässt und die Folgen der geplanten ökologischen Flutungen mit einer regelmäßigen Überfl utung der Fläche verhindert. Das Regierungspräsidium Freiburg lehnt die vorgeschlagene Schlutenlösung wie schon in den anderen Poldern, zuletzt in Breisach/Burkheim, aus Naturschutzgründen!!! strikt ab. Am Donnerstag, dem 11. Oktober 2018, wird das Regierungspräsidium Freiburg in der Rheinwaldhalle in Weisweil die Bevölkerung von Rheinhausen, Weisweil, Wyhl und Sasbach über die Planungen informieren. Noch in diesem Jahr plant das Regierungspräsidium die Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren einzureichen. Lassen Sie uns gemeinsam – Bürgerschaft, Gemeinderat, Fischer, Forst und Jagd – für unsere Interessen kämpfen und unterstützen Sie uns gegen die Planungen des Regierungspräsidiums Freiburg. Die Erfahrungen mit der Tieferlegung der Breschen am Leoopoldskanal zeigen, dass ein einmal gebauter Zustand sich kaum mehr rückgängig machen lässt. Ihr Dr. Jürgen Louis, Bürgermeister

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In unserer elsässischen Partnergemeinde Wittisheim stand in der vergangenen Woche in Anwesenheit von Wittisheims Bürgermeister Christophe Knobloch und Frédéric Pfl iegersdoerff er, Vizepräsident des Feuerwehrverbandes im Unterelsass, Regionalrat der Region Grand Est und Bürgermeister von Marckolsheim die Übergabe des Kommandos über die Feuerwehr Wittisheim von Patrick Angst auf Mickaël Kosak an. Für die Gemeinde Rheinhausen nahmen Bürgermeister Dr. Jürgen Louis und Bürgermeisterstellvertreter Heinz Erhardt an der feierlichen Zeremonie im Elsass teil. Bürgermeister Dr. Louis nutzte die Gelegenheit, im Gespräch mit dem neuen Feuerwehrkommandanten Mickaël Kosak einen Austausch mit den Feuerwehrkameraden in Rheinhausen anzuregen. Derzeit sind neun Kameraden aus Wittisheim in der Feuerwehr aktiv. Am morgigen Samstag bereichert übrigens Wittisheims Gemeinderat Justin Fahrner mit seinem Team das Sommerfest des Musikvereins Niederhausen mit original elsässischen Flammenkuchen. Schönes gibt es auch aus unserer polnischen Partnergemeinde Wisla zu berichten, wie Sie auf dem Foto selbst sehen können. Im Jahr 2005 pfl anzten die Rheinhausener Gäste im Stadtpark von Wisla einen Baum der Freundschaft. Inzwischen ist der Birnbaum kräftig gewachsen und stand in voller Blüte. Ein schönes, verbindendes Zeichen der Freundschaft über die Grenzen hinweg. Auch die Beskidentanne beim Bürgerhaus, ein Gastgeschenk unserer polnischen Freunde aus Wisla, hat ebenfalls in den letzten Monaten einen kräftigen Schub gemacht. Auf dem diesjährigen Beskidenfest in Wisla wird Bürgermeisterstellvertreter Bernd Maurer mit einer kleinen Delegation aus Rheinhausen vertreten sein.

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In der vergangenen Gemeinderatssitzung konnte der Leiter des Polizeipostens Kenzingen, Dieter Reinbold, erfreuliche Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2017 vorstellen. Danach stiegen zwar im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr die Fallzahlen um rund 30 % auf 90 Fälle an. Gleichzeitig erhöhte sich jedoch auch die Aufklärungsquote um rund 20 % auf 68,9 %. Der Anstieg der Kriminalität ging vor allem auf eine Zunahme an Beleidigungsdelikten und von Sachbeschädigungen zurück. Die Diebstahlsdelikte gingen um über 20 % auf 29 Fälle zurück. Ein minimaler Rückgang der Körperverletzungen ist auf 10 Fälle zu verzeichnen, während die Wohnungseinbrüche auf 4 Fälle angestiegen sind. Rückgänge gab es zudem bei den Firmeneinbrüchen und den Fahrradiebstählen auf jeweils einen Fall. Die erfasste Rauschgiftkriminalität blieb mit zwei Fällen gleich. Zur Struktur der Tatverdächtigen führte Reinbold aus, dass insgesamt 51 Tatverdächtige ermittelt werden konnten. 90 % davon waren Erwachsene, der Anteil von Tätern unter 21 Jahren blieb unverändert. Es gab keine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Straftaten. Von den 51 Tatverdächtigen besaßen 30 die deutsche Staatsangehörigkeit, 21 Tatverdächtige waren Ausländer, darunter waren vier Flüchtlinge oder Asylbewerber, was einen Anteil von 7,8 Prozent an allen Tatverdächtigen ausmacht. Insgesamt konnte Dieter Reinbold im 10 Jahres-Vergleich sehr positive Werte vermelden. Ein deutliches Mehr an Sicherheit für die Bevölkerung Rheinhausens und für alle Personen, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen dort aufhalten, so Reinbold.

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