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Kreistag Emmendingen lehnt ökologische Flutungen im Polder Wyhl/Weisweil ab

Auf Antrag von Bürgermeister Dr. Jürgen Louis befasste sich der Kreistag in dieser Woche mit dem Rückhalteraum Wyhl/Weisweil und den für Mensch und Natur gefährlichen künstlichen Flutungen, die vom Regierungspräsidium als Ausgleich für den Eingriff geplant sind. In den vergangenen Wochen haben wir im Amtsblatt auf die nachteiligen Folgen der künstlichen Flutungen bereits hingewiesen. In der Kreistagssitzung
hat der Vorsitzende der Bürgerinitiative Polder Wyhl/Weisweil so nitt, der ehemalige Landtagsabgeordnete Dieter Ehret, diese nochmals benannt. So führen die ökologischen Flutungen zu einer Vermüllung und Verschlammung des Rheinwaldes, Mikroplastik wird auf die gesamte Waldfl äche eingetragen, Schnakenplagen und Krankheiten übertragende Insekten wie die Asiatische Tigermücke gefährden die Gesundheit der Menschen, die Nutzung des Waldes für Einwohner und Touristen, für den Forst, die Jagd und die Fischerei wird eingeschränkt. Der Kreistag folgte mit großer Mehrheit mit den Stimmen von CDU, Freien Wählern, FDP und Teilen der SPD dem Antrag von Dr. Louis, dass der Landkreis Emmendingen die künstlichen, sogenannten ökologischen Flutungen ablehnt. Stattdessen soll eine Schlutenlösung mit 60 cbm/s Abfl uss kombiniert mit waldwirtschaftlichen Maßnahmen umgesetzt werden.

Die Haltung des Kreistags gegen ökologische Flutungen wird Landrat Hanno Hurth nun der Regierungspräsidentin Schäfer übermitteln. Zusätzlich braucht es den Druck der Bürger. Die Bürgerinitiative sammelt weiterhin Unterschriften gegen die künstlichen Flutungen. Unterstützen
Sie uns bitte im eigenen Interesse im Kampf gegen die künstlichen Flutungen.