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Mit der Neuaufl age der Biennale Rheinhausen und dem Handwerkermarkt unseres Gewerbevereins HHG fi nden am ersten Maisonntag gleich zwei Besuchermagnete in Rheinhausen statt. Das Thema der diesjährigen Biennale der Künstlervereinigung P.A.I.R. (PRO ARTE IMAGINIS) lautet „Poesie und Wirklichkeit“. Die Einführung in die Ausstellung übernimmt am Sonntagmorgen im Rahmen der Vernissage der Kunstpädagoge und Kunsthistoriker Günther Diehl aus Bietigheim/Baden. Passend zum gleichzeitig stattfindenden Handwerkermarkt verstehen sich die Mitglieder der Künstlervereinigung P.A.I.R. als Handwerker, ganz im Sinne des Wortes von Walter Gropius anlässlich der Eröff nung des Bauhauses in Weimar 1919: „Kunst ist Handwerk im ursprünglichen Sinn.“ Das Manifest der Unzeitgemässen Reinhard Dassler, Helmut Goetll, Klaus Langkafel und Ulrich J. Sekinger, von dem die Tulla-Büste im Bürgerhaus stammt, aus dem Jahr 1984 hat für die Künstlervereinigung P.A.I.R. immer noch Gültigkeit. Damals schrieben sie: „Wir bekennen uns als die Unzeitgemässen, die ‚Grösse‘ unseres Jahrhunderts wird uns zu groß für die Provinz Erde. Wir koppeln uns aus der Perfektion des schneller, besser, schöner aus. Der Mensch ist uns unersetzlich. Wir hängen an seinem Bildnis und seinem Tun. Wir malen unzeitgemäss. Handwerk im ursprünglichen Sinn ist unsere Kunst. Die alten Meister verpfl ichten uns. Natur als Landschaft, Besinnung als Stilleben, der Mensch im Bildnis sind aktuell. Die Darstellung spiegelt Wunder und Wunden des Wirklichen. Wir sagen Unzeitgemäss, was Unzeitgemässes zu sagen ist. Wir bekennen uns als die Unzeitgemässen.“ Eine gesonderte öff entliche Einladung werden wir im Amtsblatt noch veröff entlichen.

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Vor der Entscheidung im Gemeinderat stand am Samstag zuvor eine Waldbegehung unter der fachkundigen Führung des Leitenden Forstdirektors Jürgen Schmidt und unseres Forstrevierleiters Alex Schulz, an der Bürgermeister Dr. Jürgen Louis und die Gemeinderäte mit Fahrrädern teilnahmen. Erste Station war ein Waldstück jenseits des Leopoldskanals, an dem Schmidt die Eichenauff orstung zeigen konnte, die von der Deutschen Bahn in Rheinhausen als Ausgleichsfl äche für das künftige 3./4. Gleis finanziert wird. Die bisher gepfl anzten Eichenbäume entwickeln sich gut, so Schmidt. Die geplante Auff orstungsfl äche mit Eichenbäumen beträgt im gesamten Gemeindewald Rheinhausen 15,5 ha. Dies sind ca. 3% der Gesamtfläche des 500 ha großen Gemeindewaldes. 5,8 ha wurden bis zu dem jetzigen Zeitpunkt im Gemeindegebiet bereits aufgeforstet, 7,7 ha stehen noch an. Forstrevierleiter Schulz erläuterte den aktuellen Stand des Eschentriebsterbens. Die Esche wird aufgrund einer asiatischen Pilzkrankheit in den kommenden 10 bis 15 Jahren aus dem Gemeindewald verschwinden. Der Eschenbestand macht in Rheinhausen ca. ein Viertel des Gemeindewaldes aus. Als Alternative zur Esche gelten derzeit die Baumarten Schwarzpappel und Eiche. Ebenso zu einem Viertel besteht der Gemeindewald aus der Baumart Berghorn. Diese ist allerdings wie einige andere vorhandene Baumarten nicht für Hochwasser geeignet und wird nach und nach absterben. Nach weiteren Besichtigungspunkten erläuterten Schmidt und Schulz dem Gemeinderat die konkreten Ziele für den Gemeindewald Rheinhausen: Die Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes soll weiterhin erhalten bleiben. Ebenso ist es wichtig, gesunde Bestände zu erhalten und bestehende junge Lotharnachfolgebestände zu pfl egen. Die Brennholzversorgung der Bevölkerung soll gesichert werden, zudem müssen die 30 ha absterbenden Eschenbestände durch überfl utungstolerante, aus heutiger Sicht zukunftssichere Bestockungen mit deutlichem Eichenanteil mittelfristig umgebaut werden. Es soll auch weiterhin angestrebt werden, dass der Waldhaushalt der Gemeinde mittelfristig ausgeglichen ist. In seiner letzten Gemeinderatssitzung hat der Gemeinderat die entsprechenden Eigentümerziele für den Gemeindewald Rheinhausen für die Jahre 2019 bis 2028 beschlossen.

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das Baugebiet Spöttfeld hat in der vergangenen Woche eine weitere Hürde genommen. Der Gemeinderat hat anhand der Vorschläge des Freiburger Planungsbüros fsp.stadtplanung die Off enlage des Bebauungsplans beschlossen. Nach dem aktuellen Planungsstand umfasst das Baugebiet 65.510 qm. Entstehen werden 58 Einzelhäuser, 32 Doppelhaushälften und 17 Mehrfamilienhäuser. Im Idealfall kann Ende Mai/Anfang Juni der Feststellungsbeschluss durch den Gemeinderat getroff en werden. Nach Veröff entlichung im Amtsblatt würde der Bebauungsplan dann rechtlich wirksam werden können. Im Sommer werden durch den Erschließungsträger die letzten Grundstücke aufgekauft werden, so dass die Erschließungsmaßnahme mit der Errichtung von Straßen und Wegen, der Verlegung der Kanalisation, der Wasserversorgung, Telefonkabel, voraussichtlich auch Erdgas, dem Anlegen von Versickerungsmulden nach der Sommerpause beginnen kann. Erste Vorboten des Frühlings durften wir am vergangenen Wochenende bereits erfahren. Ich darf mich bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern bedanken, die sich immer wieder bei der Gestaltung und Pfl ege von öff entlichen Anlagen einbringen. Namentlich darf ich stellvertretend für viele Ehrenamtliche Franz Schmieder, der vor wenigen Tagen seinen 85. Geburtstag feiern konnte, für die österliche Gestaltung des Kreisverkehrs beim Bürgerhaus und Familie Bernhard Sehlinger für die Anlage des Ortseingangs Oberhausen nennen. Ich wünsche Ihnen erholsame Ostertage im Kreise Ihrer Familie. Mit herzlichen Grüßen Dr. Jürgen Louis Bürgermeister

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Die Projektierung des Therapiezentrums steht. Wichtigster Baustein des Therapiezentrums ist für Bürgermeister Dr. Jürgen Louis, dass mit Dr. Thomas Tröger-Chojnacki ein Hausarzt in Nachfolge unseres bisherigen Hausarztes Johann-Georg Willaredt-Stoll gefunden werden konnte. Dies sei wie ein 6er im Lotto, wenn eine ländliche Gemeinde heutzutage einen Allgemeinmediziner für eine Hausarztpraxis gewinnen könne, so Dr. Louis. Die Gemeinde Rheinhausen habe in den vergangenen Jahren sehr viele Anstrengungen unternommen, einen Hausarzt zu finden. Die jetzt gefundene Lösung lag ganz nah.   Dr. Tröger-Chojnacki wohnt bereits seit mehreren Jahren in Rheinhausen und wird in den kommenden Monaten in die Praxis von Herrn Willaredt-Stoll in der Kirchstraße einsteigen. Mit Fertigstellung des Therapiezentrums in der zweiten Jahreshälfte 2019 soll dann der Umzug in das Bürgerzentrum erfolgen. Hier finde er ideale Voraussetzungen vor, so Dr. Tröger-Chojnacki in einem Pressegespräch in dieser Woche. Vor allem ergänze eine Hausarztpraxis die bereits bestehenden Angebote im Bürgerzentrum. Er sei froh, dass Bürgermeister Dr. Louis ihn in den letzten Wochen mehrfach auf das Thema der Übernahme der bestehenden Hausarztpraxis angesprochen habe. Die Gemeinde Rheinhausen werde mit dem neuen Baugebiet im Spöttfeld weiter wachsen, so dass der Bedarf nach einem Hausarzt auch weiter steigen werde. Im neuen Therapiezentrum können nun barrierefreie Räumlichkeiten entstehen, die er von Anfang an mitgestalten könne, so Dr. Tröger-Chojnacki.   Dort wo ein Hausarzt ist, sollte eine Apotheke nicht weit sein. Für die Inhaberin der Tulla-Apotheke Andrea Frieß, die eigentlich keine Pläne hatte, noch einmal an anderer Stelle neu zu beginnen, ist die Perspektive dorthin zu gehen, wo nicht nur der Hausarzt der Gemeinde zukünftig ist, sondern sich auch die Menschen treffen und einkaufen, das ausschlaggebende Argument. Das Therapiezentrum mit den umliegenden Einrichtungen Bürgerhaus, Generationenhaus, Betreutes Wohnen, Grundschule und Vollsortimenter, bündelt die kommunale Infrastruktur der Gemeinde Rheinhausen. Daher ist dies der richtige Platz auch für ihre Apotheke, zeigt sich Apothekerin Andrea Frieß überzeugt.   Hinzukommen wird eine Tagespflege, die wie bereits die stationäre Pflege im Generationenhaus St. Josef und dem Betreuten Wohnen vom Saarländischen Schwesternverband geführt wird. Die Verwaltung des Ambulanten Pflegedienstes des Saarländischen Schwesternverbandes wird vom Betreuten Wohnen ebenfalls in das Therapiezentrum umsiedeln, teilte Dietmar Krause als Vertreter des Saarländischen Schwesternverbandes aus Nonnenweier mit.   Die größte Fläche im Therapiezentrum übernimmt mit rund 600 qm die Physiotherapiepraxis Marianeum. Ulrike Grottendorfer betreibt mit ihrer Mitgesellschafterin Nadja Hann bereits seit einigen Jahren eine große Physiotherapiepraxis in Schwanau-Ottenheim. In Rheinhausen finde sie perfekte Bedingungen vor, da nicht nur eine Apotheke, sondern auch ein Hausarzt Bestandteil des Gesamtkonzeptes ist. Für sie sei es wichtig, dass sie hier generationsübergreifend arbeiten könne. Auch dies sei im Bürgerzentrum mit den bereits bestehenden Einrichtungen ideal gelöst, so Ulrike Grottendorfer.   Wie kann sich die Gemeinde Rheinhausen nun dieses neue Gebäude mit Baukosten von rund 5 Millionen EUR auch noch leisten, werden sich einige besorgte Bürger nun vielleicht fragen. Ganz einfach, indem die Gemeinde Rheinhausen gut vorausgeplant hat und mit der Wislaer Straße und dem Tannenberger Weg bereits in den vergangenen Jahren die Erschließung des Therapiezentrums, das vor das Betreute Wohnen kommt, geschaffen hat. Bauen wird nicht die Gemeinde, sondern die Kappis Kopf Gruppe, die in Rheinhausen bereits den REWE-Markt und das Betreute Wohnen im Eigenbestand hält und das Generationenhaus St. Josef gebaut hat. Das Grundstück hierzu hat die Kappis Kopf Gruppe bereits vor Jahren von der Gemeinde Rheinhausen erworben.   Bürgermeister Dr. Jürgen Louis dankte der Kappis Kopf Gruppe und den Mietern des Therapiezentrums für ihr Engagement und die Entscheidung für Rheinhausen. Dies ist ein großer und wichtiger Schritt zur Sicherung der Lebensqualität unserer Bürger, so Bürgermeister Dr. Louis weiter. Das Gesamtkonzept mit Hausarzt, Apotheke, Tagespflege und Physiotherapie sei stimmig. Neben dem Generationenhaus St. Josef und der neuen Grundschule sichere das Therapiezentrum die kommunale Daseinsvorsorge in der Gemeinde Rheinhausen, betonte Dr. Louis. Ein guter Tag für die Zukunft der Gemeinde Rheinhausen.  

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Der Europa-Park boomt und davon profitieren auch die Übernachtungsbetriebe in Rheinhausen. Seit 2005 ist die Gemeinde Rheinhausen wieder Mitglied der Region Europa-Park, einer Vermarktungsplattform für Übernachtungsbetriebe in der Region. Die Gemeinde Rheinhausen zahlt jährlich rund 2000 EUR, damit die hiesigen Hotels, Gästehäuser und Ferienwohnungen in diesem Buchungssystem vertreten sein können.    Im vergangenen Jahr sind die nach Rheinhausen vermittelten Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr 2016 weiter gestiegen. So wurden 2016 177 Übernachtungen an 10 Übernachtungsbetriebe im Umfang von 50.460,50 EUR nach Rheinhausen vermittelt. 2017 waren es schon 181 Übernachtungen erneut an 10 Übernachtungsbetriebe im Umfang von 61.958,62 EUR. Dies ergibt ein sattes Umsatzplus von 22,8 Prozent. Auch der umsatzstärkste Betrieb in der Region kommt nicht etwa aus Rust, sondern aus Rheinhausen. Bedenken, dass sich die im vergangenen Jahr in Rheinhausen eingeführte Übernachtungsteuer nachteilig auf das Geschäft mit den Touristen auswirken könnte, haben sich damit in der Praxis nicht bewahrheitet.   Die Übernachtungsteuer beträgt 5 Prozent bezogen auf den reinen Netto-Übernachtungspreis ohne Frühstück und weitere Mahlzeiten. Befreit sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und Übernachtungen, die beruflich veranlasst sind. Die Gemeinde Rheinhausen hatte bei Einführung der Übernachtungsteuer mit jährlichen Einnahmen aus der Steuer in Höhe von 25.000 EUR gerechnet. Tatsächlich waren es zum Jahresende 2017 24.004,32 EUR. Dabei ist zu berücksichtigen, dass nur die ersten drei Quartale in das Jahr 2017 eingeflossen sind, da das vierte Quartal erst im neuen Jahr von den Übernachtungsbetrieben gemeldet wurde und dementsprechend auch die Steuer erst in diesem Jahr für das vierte Quartal 2017 erhoben wurde. Im 4. Quartal 2017 betrug die Übernachtungsteuer 4.296,29 EUR, so dass über das Jahr 2017 Steuern von über 28.000 EUR angefallen sind. Mit dem Neubau eines Hotels in der Kirchstraße mit bis zu 80 Betten werden die Einnahmen in den kommenden Jahren weiter steigen. Damit leisten die Übernachtungsgäste einen echten Beitrag zu der guten Infrastruktur in der Gemeinde Rheinhausen. So nutzen beispielsweise viele Gäste unseren Vollsortimenter zur Selbstversorgung, da viele Ferienwohnungen in Rheinhausen kein Frühstücks- oder anderes Mahlzeitenangebot haben. Die neue zusätzliche Buslinie in den Europa-Park wird von der Gemeinde Rheinhausen mit jährlich 5.000 EUR bezuschusst.   Nach dem Start im vergangenen Jahr wird die Übernachtungsteuer inzwischen von den Übernachtungsbetrieben weitgehend anerkannt. Aktuell greifen nur noch drei der insgesamt 34 Rheinhausener Übernachtungsbetriebe die Übernachtungsteuer in noch anhängigen Rechtsverfahren an. Dabei haben sowohl der Verwaltungsgerichtshof Mannheim wie auch das Bundesverwaltungsgericht bereits vor Jahren die Zulässigkeit einer Übernachtungsteuer in Baden-Württemberg nicht in Frage gestellt.

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Gute Nachrichten für Pendler, Feriengäste des Europa-Parks, Schüler der Gemein-schaftsschule Rust/Kappel-Grafenhausen und Ferienjobber im Nördlichen Breisgau. Am gestrigen Donnerstag starteten zu-sätzliche Busverbindungen zwischen Herbolzheim und Rust, die Rheinhausen noch besser an die Nachbargemeinden anbinden. Bürgermeister Dr. Jürgen Louis ließ es sich nicht nehmen, beim frühmor-gendlichen Startschuss am Bahnhof Her-bolzheim seine Bürgermeisterkollegen Thomas Gedemer (Herbolzheim) und Kai-Achim Klare (Rust) mit frisch gebrühten Kaff ee aus dem Café de la Vida zu versor-gen. Die zusätzlichen Busverbindungen sind eine echte Stärkung des öff entlichen Personennahverkehrs vom Nördlichen Breisgau in die Südliche Ortenau. Die neuen Busverbindungen starten montags bis freitags um 6.25 Uhr, 6.48 Uhr, 8.40 Uhr, 9.40 Uhr und 10.40 Uhr am Bahnhof Herbolzheim und führen mit einem Halt bei EBM-Papst über Rheinhausen (Haltestellen Badenwerk, Herbolzheimer Straße, Schiff , Schweizer Hof, Rheinmatthalle, Bürgerzentrum Süd, Bürgerzentrum Nord, Niederhausen Altes Rathaus, Hauptstraße 7) weiter über Halte an der Europa-Park Verwaltung und am Europa-Park zum Rathaus Rust. An Samstagen und Sonntagen sind die Abfahrts-zeiten am Bahnhof Herbolzheim um 6.25 Uhr, 7.25 Uhr (beide nur bis Europa-Park Verwaltung) und 8.30 Uhr, 9.30 Uhr sowie 10.30 Uhr. Die Rückfahrten starten montags bis freitags an der Europa-Park Verwaltung um 16.25 Uhr, 16.47 Uhr, 17.47 Uhr, 18.47 Uhr, 20.00 Uhr und 21.00 Uhr nach Rheinhausen und weiter nach Herbolzheim. An Samstagen und Sonntagen sind die Abfahrtszeiten 17.00 Uhr, 18.00 Uhr, 19.00 Uhr, 20.00 Uhr und 21.00 Uhr. Informationen zu den zusätzlichen Busverbindungen erhalten Sie im Fahrplan der SBG Südbadenbus, der unter folgendem Link online abrufbar ist: www.suedbadenbus.de . Unter Fahr-plandownload geben Sie in die Suche „7200“ ein und wählen fol-genden Fahrplan aus: Herbolzheim-Rheinhausen-Weisweil/Rust (pdf ). Die ab 1. März neu verkehrenden Linien sind gekennzeich-net (1c und AF). Selbstverständlich sind die neuen Busverkehre im aktuellen Fahrplanheft, das Ihnen im Dezember letzten Jahres über das Amtsblatt ausgeteilt wurde, bereits integriert. Die Gemeinde Rheinhausen beteiligt sich an den jährlichen Ge-samtkosten von 200.000 EUR für die zusätzlichen Busverkehre bis Juni 2020 mit jährlich 5.000 EUR. Eine kleine Hürde stellt wieder einmal die Überwindung der Landkreisgrenze zwischen dem Nördlichen Breisgau und der Südlichen Ortenau dar. Mit dem RVF (Regio-Verkehrsverbund Freiburg ) und der TGO (Tarifverbund Ortenau) sind hier zwei Ta-rifverbünde tätig, die für Fahrten in die Übergangsbereiche des jeweiligen Nachbarverbundes verschiedene Fahrscheinkombi-nationen anbieten. Nach den uns vorliegenden Informationen dürften die günstigsten Tarife sein: Die günstigsten Einzelfahrscheine gibt es beim Südbaden-bus-Haustarif. Dann kostet eine einfache Fahrt 2,30 EUR, Hin- und Rückfahrt kosten 4,60 EUR. Fahrscheine für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren kosten 1,25 EUR. Die Einzelfahrscheine gibt es im Bus. Für Monatskartenbesitzer des RVF oder des TGO sind für einzelne Fahrten über die Verbundgrenze günstigere Fahrschein-kombinationen mit Punktekarten möglich. Für Monatskartenbezieher ist die günstigste Möglichkeit eine TGO-Monatskarte bis 3 Zonen mit einer RVF-Übergangskar-te bis Rheinhausen. Die Kosten sind dann für die TGO Monats-karte einschließlich der RVF-Übergangskarte Normal 69 EUR(47 EUR TGO-Monatskarte zzgl. 22 EUR RVF-Übergangstarif ), im Abo 63,15 EUR (41,15 EUR TGO-Monatskarte zzgl. 22 EUR RVF-Übergangstarif ) und als Jahreskarte 61,17 EUR (39,17 EUR TGO-Monatskarte zzgl. 22 EUR RVF-Übergangstarif ). Die umgekehrte Variante, nämlich der Kauf einer RVF-RegioKarte und TGO-Übergangskarte ist zwar teurer, bietet jedoch zusätz-lich den Vorteil, dass mit der RegioKarte das gesamte Netz des RVF genutzt werden kann, je nach Art der Monatskarte sogar übertragbar auf andere Personen. Die einzelnen Varianten sehen Sie nachfolgend dargestellt. Unverbindliche Tarifinformation des Zweckverbandes Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF) zu Fahrten zwischen Rheinhausen-Rust (Stand: Februar 2018) I. Einzelfahrten:Haustarif Südbadenbus:Rheinhausen-Rust: einfach 2,30 EUR, hin/rück 4,60 EUR Kinder einfach 1,25 EUR, hin/rück 2,50 EUR RVF: nur mit RVF-Punktekarte (20 Punkte) Preisstufe 1 (Rheinhausen) 3 Punkte + Übergangsbereich 2 Punkte Bei einem Punktewert von 0,735 EUR Rheinhausen-Rust: einfach 3,68 EUR, hin/rück 7,35 EUR RVF-Monatskarte + 2 Punkte Übergang (1,47 EUR) auch möglich TGO: nur mit TGO-Punktekarte (20 Punkte) Bei einem Punktewert von 0,95 EUR Rheinhausen-Rust: einfach 2,85 EUR, hin/rück 5,70 EUR TGO-Monatskarte + 1 Punkt Übergang (0,95 EUR) auch möglich In beiden Verbünden kein Kinderrabatt II. MonatskartenHaustarif Südbadenbus: Auf dieser Verbindung nicht verfüg-bar RVF: RegioKarte gültig im gesamten RVF-Netz zzgl. Übergangs-karte TGO gültig bis Orschweier Je nach Art der RegioKarte Basis 54 EUR, Normal 57,50 EUR, Abo 50,30 EUR, Jahreskarte 47,92 EUR, jeweils zzgl. TGO-Übergang-starif von 22 EUR ergibt sich ein Gesamtpreis: Basis 76,00 EUR, Normal 79,50 EUR, Abo 72,30 EUR, Jahreskarte 69,92 EUR TGO: Jeweils TGO-Monatskarte bis 3 Zonen und Übergangskarte RVF gültig bis Kenzingen inkl. Rheinhausen Je nach Art der TGO-Monatskarte Normal 47 EUR, Abo 41,15 EUR, Jahreskarte 39,17 EUR, jeweils zzgl. RVF-Übergangstarif von 22 EUR ergibt sich ein Gesamtpreis: Normal 69 EUR, Abo 63,15 EUR, Jahreskarte 61,17 EUR Schülermonatskartenbonus: Jeder Schüler/jede Schülerin, der/die eine Schülermonatskarte eines Verbundes der fanta5-Verbünde (u.a. RVF und TGO) hat, kann nach 14 Uhr und an Samstagen, Sonntagen, Feiertagen und landeseinheitlichen Ferientagen ganztags in allen fanta5-Verbünden fahren. Somit kostet es diesem Personenkreis zu den Zeiten nichts extra mit dem Bus über die Verbundgrenze zu fahren.

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In den letzten Wochen erhalten wir im Bürgermeisteramt wieder verstärkt Anfragen nach dem Fortgang der Planungen zum Baugebiet Spöttfeld entlang der Herbolzheimer Straße. Über 80 Bauwillige haben uns in den vergangenen Monaten ihr Interesse an einem Bauplatz in Rheinhausen mitgeteilt.   Im Sommer letzten Jahres haben wir im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und den Trägern öffentlicher Belange die Planungen zum Spöttfeld vorgestellt. Zahlreiche Rückmeldungen der Fachbehörden führten in den vergangenen Wochen zu einem intensiven Abstimmungsbedarf, so dass sich der Gemeinderat in seiner Märzsitzung mit den eingegangenen Anregungen und Empfehlungen befassen wird. Anfang Februar hat zudem der Gemeindeverwaltungsverband Kenzingen-Herbolzheim den Flächennutzungsplan beschlossen, der das Spöttfeld als zukünftiges Wohnbaugebiet ausweist. Die Genehmigung des Flächennutzungsplans durch das Landratsamt Emmendingen wird in den kommenden Wochen erwartet.   Die Gemeinde Rheinhausen hat bereits im vergangenen Jahr badenovaKONZEPT, eine gemeinsame Tochtergesellschaft mehrerer Sparkassen, darunter der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, und Badenova als Erschließungsträger beauftragt. Die meisten Grundstücke hat badenovaKONZEPT kurz vor Weihnachten angekauft. Für die restlichen Flächen liegen notariell beurkundete Kaufangebote der jetzigen Eigentümer vor, so dass dem Erwerb aller Grundstücksflächen nichts im Wege steht.   Als nächster Schritt steht nun die Offenlage des Bebauungsplanes an. Hier haben die Öffentlichkeit und die Träger öffentlicher Belange erneut Gelegenheit, innerhalb eines Monats weitere Anregungen vorzubringen. Über den endgültigen Bebauungsplan kann dann der Gemeinderat voraussichtlich im Juni beschließen. badenovaKONZEPT wird sodann die eigentlichen Erschließungsarbeiten ausschreiben. Nach den Bauferien könnte es dann mit der Erschließung des Gebietes auch tatsächlich losgehen. Eine Fertigstellung könnte dann bis April 2019 erfolgen. Ggf. können bereits Anfang 2019 Grundstücke erworben werden, die dann ab Mai 2019 bebaut werden können.    Die Aussagen zum zeitlichen Ablauf stehen unter dem sehr großen Vorbehalt, dass keine unerwarteten Schwierigkeiten auftreten werden. Über den Qm-Kaufpreis hat der Gemeinderat noch nicht entschieden, da erst mit der Vergabe der Erschließungsarbeiten die Baukosten feststehen werden.

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Das Straßenverkehrsamt Emmendingen hat auf Antrag des für den Naturschutz und die Landschaftspflege zuständigen Referates 56 beim Regierungspräsidium Freiburg angeordnet, dass die Zufahrtswege zum Naturschutzgebiet Elzwiesen gesperrt werden. Die in dieser Woche in Rheinhausen aufgestellten Verkehrszeichen verbieten das Befahren der gekennzeichneten Wege mit Kraftfahrzeugen, nach der Straßenverkehrsordnung also Krafträdern – auch mit Beiwagen –, Kleinkrafträdern und Mofas sowie sonstigen mehrspurigen Kraftfahrzeugen. Der landwirtschaftliche Verkehr bleibt selbstverständlich auch weiterhin frei. Verstöße gegen das Verbot können zur Anzeige gebracht und als Verkehrsordnungswidrigkeit mit Geldbußen geahndet werden. Entsprechende Fahrverbote erfolgen auch auf den Gemarkungen Herbolzheim, Kenzingen, Rust und Ringsheim, so dass ein lückenloser Schutz des Naturschutzgebietes entsteht. Mit den angeordneten Fahrverboten sollen die Störungen durch Kraftfahrzeuge im Naturschutzgebiet reduziert werden, um die einmalige Flora und Fauna in diesem Gebiet, insbesondere auch den Großen Brachvogel, besser zu schützen. Dies ist aus naturschutzfachlicher Sicht notwendig, da nach den Feststellungen des Regierungspräsidiums und von ehrenamtlich tätigen Naturschutzwarten die befestigten Wege im Naturschutzgebiet mit Kraftfahrzeugen für nicht erlaubte Freizeitverkehre genutzt werden. Vor allem wird die ehemalige Kreisstraße zwischen Rheinhausen und Ringsheim unerlaubt als Abkürzungsstrecke verwendet. Mit der jetzigen Anordnung des Straßenverkehrsamtes werden Beschilderungslücken geschlossen. Was heißt dies für Autofahrer und andere Kraftfahrzeuge? Bereits heute ist das Befahren der Straßen und Wege im Naturschutzgebiet Elzwiesen für Kraftfahrzeuge verboten. Für einen lückenlosen Schutz des Gebietes werden nun an den Einfahrtswegen zusätzliche verkehrsrechtliche Verbote angeordnet. Damit ist es beispielsweise ab sofort nicht mehr zulässig, in den abgesperrten Bereichen den Auslauf von Hunden mit Kraftfahrzeugen zu begleiten. Die Gemeinde Rheinhausen wurde wie auch die übrigen Gemeinden im Vorfeld der jetzigen verkehrsrechtlichen Anordnungen angehört. Der Gemeinderat unterstützt zum besseren Schutz des Naturschutzgebietes Elzwiesen die vom Regierungspräsidium Freiburg beantragten und vom Straßenverkehrsamt Emmendingen angeordneten Maßnahmen.

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Im Rahmen des Neujahrsempfangs konnte Bürgermeister Dr. Jürgen Louis den langjährigen Vorsitzenden des TuS Oberhausen, Thomas Früh, im Auftrag des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann für seine langjährigen herausragenden Verdienste mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg auszeichnen.   Thomas Früh ist seit 1994 Vorsitzender des TuS Oberhausen, des größten Vereins in der Gemeinde Rheinhausen. Er übt damit das Amt des Vorsitzenden so lange aus wie keiner seiner Vorgänger. Vor dem Amt des 1. Vorsitzenden hatte er bereits andere Vorstandsämter, u.a. das des 2. Vorsitzenden inne.   Der TuS Oberhausen steht nicht nur für Spitzensport im Kunstturnen und im Handball, sondern auch für Breitensport, was 360 aktive Mitglieder, davon 220 Kinder und Jugendliche belegen. 360 aktive Mitglieder, dies bedeutet, dass jeder zehnte Einwohner in Rheinhausen sich sportlich im TuS Oberhausen fit hält. Hinzu kommen nochmals rund 240 weitere Fördermitglieder, die dem Verein verbunden sind. Das Angebot des TuS Oberhausen umfasst heute neben den aktiven Mannschaften im Kunstturnen und Handball vor allem Kinder- und Jugendturnen, Seniorengymnastik für Frauen und Männer, Hausfrauen- und Jedermannsgruppen, diverse Fitness- und Aerobicgruppen, Kursprogramme im Gesundheitssport, Nordic Walking sowie klassisches Ballett. Vor allem die Arbeit in den zahlreichen Jugendmannschaften und Kindergruppen ist für die Gemeinde Rheinhausen von unschätzbarem Wert. Der TuS Oberhausen nimmt mit seinen vielen Ausbildungsleitern und ehrenamtlichen Helfern eine wichtige ausbilderische und erzieherische Funktion in der Gemeinde Rheinhausen wahr.   Thomas Früh bringt sich neben seiner Funktion als Vorsitzender des Vereins noch mit weiteren Aktivitäten ein. So war er viele Jahre Leistungsträger in der Kunstturnriege des TuS Oberhausen. Auch war er ein aktiver Förderer der Zusammenarbeit mit den befreundeten Turnvereinen TV Wyhl und TV Weisweil. Die Mitarbeit bei den zahlreichen Vereinsveranstaltungen einschließlich der Übernahme der Tätigkeit des Hallensprechers bei den Handballspielen ist für ihn selbstverständlich.    Bürgermeister Dr. Louis gratulierte Thomas Früh im Namen der Gemeinde Rheinhausen, des Gemeinderates sowie der gesamten Bürgerschaft und auch persönlich sehr herzlich zu dieser hohen Auszeichnung. Für die Zukunft wünschte er dem Geehrten alles Gute, vor allem Gesundheit und dass er sein Engagement noch sehr lange so weiterführen könne.    

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Im vollbesetzten Bürgerhaus konnte Bürgermeister Dr. Jürgen Louis im Rahmen des Neujahrsempfangs Herrn Bürgermeisterstellvertreter Heinz Erhardt in Würdigung seiner langjährigen Verdienste die Urkunde über die Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Gemeinde Rheinhausen überreichen. Nach der Gemeindeordnung kann die Gemeinde Personen, die sich in besonderer Weise um die Gemeinde verdient gemacht haben, als höchste Auszeichnung das Ehrenbürgerrecht verleihen.   Herr Erhardt gehört dem Gemeinderat Rheinhausen seit Oktober 1989 an. Seit dem 5. September 1994, also seit nunmehr über 23 Jahren ist er zudem durchgehend Bürgermeisterstellvertreter. In dieser Zeit hat Herr Erhardt die Gemeinde Rheinhausen in weit über 1.000 Terminen vertreten, wie eine einfache Rechnung ergibt: Wenn es im Monat nur 5 Termine sind, die ein Bürgermeisterstellvertreter im Falle von Urlaub, Krankheit oder schlicht anderweitiger Verhinderung des Bürgermeisters wahrnimmt, weil zwei Termine gleichzeitig stattfinden, dann sind dies schon 60 Termine im Jahr und in über 23 Jahren weit über 1.000 Termine.   Herr Bürgermeisterstellvertreter Erhardt habe sein Amt stets mit sehr großem Einsatz, Freude und hohem persönlichen Aufwand ausgeübt, so Bürgermeister Dr. Louis in seiner Würdigung. Herr Erhardt sei in der Verwaltungsarbeit eine unerlässliche Hilfe, denn er habe sein Ohr an der Bürgerschaft. Dabei ist Herr Erhardt niemand, der sich selbst lautstark in den Vordergrund spiele. Seine Tugend sei seine große Verlässlichkeit. Bei ihm gebe es nie ein Nein, wenn es um die Ausübung des Amtes des Bürgermeisterstellvertreters geht. Er übe dieses Amt mit Augenmaß und unaufgeregt aus. Seine Rückmeldungen würden der Verwaltung helfen, auf Anliegen aus der Bevölkerung kurzfristig reagieren zu können. Er sei im Aufbau der Gemeindeverwaltung eines der verlässlichen Räder, die es zum reibungslosen Funktionieren einer Verwaltung braucht, so Bürgermeister Dr. Louis.   Neben der Ausübung des Amtes des Bürgermeisterstellvertreters hat sich Herr Erhardt vor allem für die Partnerschaft mit der elsässischen Gemeinde Wittisheim eingesetzt. Er ist über die Jahre hinweg der einzige Gemeinderat, der an allen Begegnungstreffen mit Wittisheim teilgenommen hat. Auch bei den Generalversammlungen und Übungen der Freiwilligen Feuerwehr ist er stets vertreten. Für die Gemeinde Rheinhausen nimmt er zudem regelmäßig an den Wässerungsschauen teil. In der Jagdgenossenschaft Oberhausen ist er seit vielen Jahren der Vertreter der Gemeinde. Herr Erhardt ist zudem ein großer Unterstützer des Café de la Vida, sei es als Kaffeehausgast an den Wochenenden oder beim Mittagstisch zweimal in der Woche.   Für seine Verdienste als Gemeinderat wurde Herrn Erhardt im April 2014 am Ende der Wahlzeit des damaligen Gemeinderats die Ehrennadel und Ehrenstele des Gemeindetags Baden-Württemberg für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Gemeinderat verliehen. Mit der Auszeichnung als Ehrenbürger werde nun insbesondere seine Tätigkeit als Bürgermeisterstellvertreter seit 1994 gewürdigt, so Bürgermeister Dr. Louis. Am Ende der Wahlperiode des aktuellen Gemeinderates werden es im kommenden Jahr 25 Jahre sein. Im Dezember vergangenen Jahres hatte der Gemeinderat beschlossen, Herrn Erhardt in Würdigung seiner langjährigen Verdienste das Ehrenbürgerrecht zu verleihen.   Bürgermeister Dr. Louis bedankte sich bei Herrn Erhardt für seine langjährige Tätigkeit als Bürgermeisterstellvertreter und wünschte ihm weiterhin viel Gesundheit verbunden mit dem Wunsch, dass er auch weiterhin der Verwaltung so verlässlich zur Seite stehen werde.

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Sehr verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr verehrte Einwohnerinnen und Einwohner,   Sie halten die letzte Amtsblattausgabe des Jahres 2017 in Ihren Händen und ich darf auch in diesem Jahr die Gelegenheit nutzen, mich bei allen ganz herzlich zu bedanken, die sich in den letzten Monaten gesellschaftlich in unserer Gemeinde engagiert haben und sich mit ihrer Arbeit für unser Gemeinwesen eingebracht haben – sei es im Gemeinderat, in den Kirchen, im Flüchtlingshelferkreis, in den Vereinen, als Baumpaten und vieles, vieles mehr.   In diesem Jahr konnten wir die Planungsgrundlagen für die weitere bauliche Entwicklung unserer Gemeinde legen. Dies gilt vor allem für den Neubau der Grundschule im Bürgerzentrum. Am vergangenen Mittwoch hat der Gemeinderat den Bebauungsplan Bürgerzentrum beschlossen, so dass wir in den kommenden Wochen die Baugenehmigung erwarten. Tatsächlich los gehen wird es dann im Frühjahr 2018. Auch die Planungen für das neue Baugebiet „Spöttfeld“ machen Fortschritte. Hier wollen wir ebenfalls im kommenden Frühjahr mit der Erschließung beginnen. Schließlich werden wir 2018 die Abwasserleitung zum Anschluss an den Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht herstellen. Anschließend muss 2019 unser Klärwerk entsprechend umgebaut werden.   Die anstehenden Investitionen in die Abwasserwirtschaft werden viel Geld kosten. Derzeit gehen wir für den Anschluss an die Kläranlage in Forchheim von rund 3 Millionen Euro aus. Ein Viertel davon, also rund 750.000 Euro, wird voraussichtlich als Zuschuss fließen. Der Rest wird in den kommenden Jahrzehnten durch die Gebührenzahler über die Abwassergebühren finanziert werden. Die Gemeinde Rheinhausen hat hierzu einen Eigenbetrieb gegründet, der eine genaue Zuordnung der Kosten und Kredite erlaubt.   Am vergangenen Mittwoch hat der Gemeinderat auch das Rechnungsergebnis des Jahres 2016 festgestellt. Wie bereits in den letzten Jahren hatte Rheinhausen trotz der hohen Investitionen in das Bürgerzentrum (Bürgerhaus, Generationenhaus, Feuerwehrgerätehaus/Bauhof/Musikzentrum), in die Ortskernsanierung Niederhausen, die Friedhofsanierung Oberhausen und in die Rheinmatthalle im Vergleich mit den Nachbarkommunen Herbolzheim, Kenzingen und Weisweil auch zu Jahresbeginn 2017 die mit Abstand geringste Pro-Kopf-Verschuldung: Rheinhausen 756 Euro, Herbolzheim 1015 Euro, Weisweil 1288 Euro, Kenzingen 1410 Euro). Dies ist eine gute Grundlage für die Finanzierung der kommenden Aufgaben.   Ich wünsche Ihnen allen namens des Gemeinderates, der Gemeindebediensteten sowie ganz persönlich – auch im Namen meiner Frau Carla – gesegnete Weihnachtstage im Kreise Ihrer Familien und schon jetzt einen „guten Rutsch“ verbunden mit den besten Wünschen für das kommende Jahr.   Abschließend darf ich Sie alle sehr herzlich zum Neujahrsempfang der Gemeinde Rheinhausen am Mittwoch, dem 10. Januar 2018 um 18.30 Uhr (ab 18.30 Uhr Sektempfang, 19.00 Uhr Festprogramm) in das Bürgerhaus Rheinhausen einladen.   Ihnen bis dahin eine schöne Weihnachtszeit   Ihr Dr. Jürgen Louis Bürgermeister

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Gerne informieren wir Sie über den aktuellen Stand der Errichtung der Flüchtlingsunterkunft vor der Rheinmatthalle. Wie von außen erkennbar, sind die Bauarbeiten am Gebäude in den letzten Wochen erkennbar ins Stocken geraten. Die Gemeinde Rheinhausen hatte sich auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise für einen besonders schnellen Anbieter entschieden, der das Gebäude mit acht Wohnungen in modularer Holzbauweise in wenigen Monaten errichten wollte. Leider haben sich diese Versprechungen nicht erfüllt. Das Gebäude selbst ist weitgehend in Ordnung, die Zugänge in das Gebäude wie auch der Dachaufbau sind es leider nicht. Die Gemeinde hat zwei Gutachter zur Erfassung der Mängel beauftragt. Unter Zuhilfenahme anwaltlicher, ggf. später auch gerichtlicher Hilfe sind Gemeinderat und Verwaltung aktuell bestrebt, eine zeitnahe Fertigstellung des Gebäudes zu erreichen.   Brauchen wir das Gebäude angesichts zurückgehender Flüchtlingszahlen überhaupt noch, ist eine Frage, die häufig in der Bürgerschaft gestellt wird. Klare Antwort, ja. Die Gemeinde Rheinhausen ist auch weiterhin gesetzlich verpflichtet, rund 2 Prozent ihrer Bevölkerung, also bis zu 80 Personen, in Rheinhausen aufzunehmen. Wenn auch der Zustrom an neuen Flüchtlingen aktuell stark zurückgegangen ist, so wird uns nach der Erstunterbringung der Flüchtlinge die Anschlussunterbringung und der Familiennachzug von Flüchtlingen, die sich bereits in Deutschland aufhalten, weiter beschäftigen.   Die Gemeinde Rheinhausen hat mit dem Landkreis Emmendingen einen Vertrag zur Finanzierung des Gebäudes geschlossen. Zu Beginn des Jahres 2017 hat die Gemeinde Rheinhausen 1 Million Euro zum Bau der Flüchtlingsunterkunft aufgenommen. Dieser Kredit wird über eine Mietzeit von 20 Jahren bei Einberechnung der anteiligen Grundstückskosten nahezu vollständig vom Landkreis Emmendingen getragen werden, so dass dem Steuerzahler in der Gemeinde Rheinhausen mit Ausnahme einer erhöhten Kreisumlage keine Belastungen entstehen. Vor der Indienststellung des Gebäudes werden wir die Einwohnerschaft zu einem Tag der offenen Tür einladen. Den Termin werden wir Ihnen noch bekannt geben.

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